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Ostprignitz-Ruppin Krankenkasse spendiert dem Kreis 215.000 Euro
Lokales Ostprignitz-Ruppin Krankenkasse spendiert dem Kreis 215.000 Euro
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18:25 30.01.2019
Welche gesundheitsfördernden Angebote gibt es in der Region und wie können sie miteinander vernetzt werden? Auch um solche Fragen geht es bei dem Projekt. Quelle: DPA
Neuruppin

Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin ist die erste Kommune im Land Brandenburg, die von der Techniker Krankenkasse (TK) für das Projekt „Gesunde Kommune“ gefördert wird. Ziel ist dabei die systematische Gesundheitsförderung in den Kommunen. Diese Gesundheitsförderung soll tatsächlich im Alltag der Menschen ankommen.

90 Kommunen bilden ein Netzwerk

Drei dieser von der TK unterstützten Projekte gibt es bereits in Berlin. Bundesweit haben sich bislang etwa 90 Kommunen im Netzwerk „Gesunde Städte“ zusammengeschlossen.

„Gesundheitsförderung durch Städte und Gemeinden ist ebenso wichtig wie die persönliche Vorsorge für die Gesundheit“, sagte am Lennart Paul, Sprecher der TK in Berlin.

Für die Altersklasse von null bis 21 Jahre

Der Landkreis, der für das bis Ende August 2024 laufende Projekt rund 215.000 Euro erhält, will dadurch ein Netzwerk aufbauen, um eine größere Reichweite für die bestehenden Angebote zu schaffen, sagte Andrea Horn beim Jugendhilfeausschuss am Dienstag in Neuruppin. Zwar gehe es um die Gesundheit für alle, doch wolle sich der Kreis vor allem um die Alterklasse von null bis 21 Jahre konzentrieren. „Das ist schon eine Herausforderung“, so Horn.

Allerdings muss der Kreis für das neue Projekt erst mal noch eine ganz andere Hürde meistern – und eine Fachkraft finden, die bei einem Kooperationspartner angestellt wird und das Projekt „Gesunde Kommune“ betreut. Bei der ersten Ausschreibung gab es zwar mehrere Bewerbungen, aber letztlich hatte niemand die geforderten Voraussetzungen für die halbe Stelle. Deshalb läuft derzeit die zweite Ausschreibungsrunde. In Abstimmung mit der TK habe der Kreis sich diesmal entschieden, eine 0,75er Stelle auszuschreiben, so Horn.

Zweite Ausschreibung notwendig

Der Kreis hofft, mit dem Projekt am 1. März starten zu können. Dann könnte es im September auch eine offizielle Auftaktveranstaltung geben, hieß es beim Jugendhilfeaussschuss. Voraussetzung sei aber, dass die zweite Ausschreibung erfolgreich ist.

Die auf fünf Jahre angelegte Förderung bedeutet einen jährlichen Zuschuss von 43.000 Euro für den Landkreis. Mit dem Geld können sowohl Personal- als auch Sachkosten finanziert werden. Wofür das Geld dann wirklich ausgegeben wird, darüber wird eine sogenannte Steuerungsgruppe befinden, der auch ein Mitglied der Krankenkassen angehören wird.

Die Techniker Krankenkasse (TK) ist mit 10,3 Millionen Versicherten die größte deutsche Krankenkasse und beschäftigt knapp 14.000 Mitarbeiter. Die TK unterstützt kommunale Gesundheitsförderprojekte, die nicht nur auf Einzelmaßnahmen zielen, sondern ein Gesamtkonzept wie bei „Gesunde Kommune“ verfolgen. Pflichtaufgaben staatlicher Stellen oder anderer Projektpartner darf die TK aber nicht unterstützen.

Die Krankenkasse ist zudem Mitglied im Kooperationsverbund „Gesundheitsförerung bei sozial Benachteiligten“.

Von Andreas Vogel

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