Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Unliebsame Pisten im Angebot
Lokales Ostprignitz-Ruppin Unliebsame Pisten im Angebot
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:33 14.04.2014
Der Kreis Ostprignitz-Ruppin will Straßen loswerden. Quelle: MAZ-Archiv
Wittstock

Um sich beizeiten eine Meinung zu bilden, haben die Abgeordneten des Bau- und Vergabeausschusses sowie des Wirtschafts- und Landwirtschaftsausschusses der Stadt Wittstock jetzt gemeinsam über das Thema beraten. Bauamtsleiter Friedhelm Kanzler (CDU) nutzte die Sitzung, um alles, was bisher zu möglichen Übertragungen bekannt ist, ausführlich vorzustellen – rein informativ, wie er eingangs betonte.

Kanzler stellte zunächst den Ist-Zustand mithilfe einer Skizze aller Straßen im Gebiet der Stadt Wittstock vor, in der die zuständigen Straßenbaulastträger – also die verantwortlichen Behörden von Land, Kreis oder für Gemeindestraßen die Stadt Wittstock – farblich unterschieden wurden. Die bereits in der Vergangenheit diskutierte Kreisstraße 6823 zwischen Wittstock und Sewekow spielte dabei nur am Rande eine Rolle.

Mehrkosten für die Stadt

Die Straßenumstufung in eine untergeordnete Kategorie ist nach dem Straßengesetz für Baulastträger möglich, wenn Verkehrsbedeutung und Zustand der Straße der neuen Kategorie entspricht.
In Wittstock will der Kreis die Kreisstraße 6822 zur Gemeindestraße umstufen. Das würde die Übernahme aller Pflichten zur Straßenunterhaltung bedeuten.
Die Zuordnung der K 6822 durch Umstufung in die hoheitlichen Aufgaben der Stadt Wittstock würde mit Zusatzkosten von bisher geschätzten 400 000 Euro pro Jahr für Reparaturen, Instandhaltung, Pflege und Winterdienst einhergehen.

In der Hauptsache wird jetzt eine Umstufung für die Kreisstraße 6822 zwischen Gadow und Zootzen bis Wittstock, beziehungsweise auch Gadow-Dossow-Wittstock konkreter gefasst. Dazu gibt es laut Friedhelm Kanzler bereits einen Entwurf für eine entsprechende Vereinbarung. Die Stadt müsste allein für die beiden genannten Abschnitte jährlich 400 000 Euro mehr für die Straßenunterhaltung sowie für Reparaturen und den Winterdienst bereitstellen. Deshalb habe der Bürgermeister eine Grundsatzdiskussion in den politischen Gremien empfohlen, sagte der Bauamtsleiter. Er warnte bei der Informationsrunde vor einer vorschnellen Ablehnung: Die Zuständigen von Land und Kreis hätten Gesprächsbereitschaft signalisiert. Allzu schnell werde es ohnehin nicht gehen. „Ein so umfangreiches Projekt braucht Jahre“, sagt Friedhelm Kanzler. Formell könne sich der Kreis auf das Straßengesetz berufen und die nach offizieller Statistik eher gering verkehrsbelasteten Straßen per Gesetz umstufen lassen und an die Kommune übertragen. Vizelandrat Werner Nüse (SPD) habe jedoch erklärt, sich mit Wittstock möglichst einigen zu wollen. Unwahrscheinlich sei jedoch, dass der Kreis ähnlich wie im ersten Straßenumstufungskonzept die Straßenübernahme mit großen Summen leichter machen werde.

Die Umstufung könnte jedoch auch genutzt werden, um gemeinsam mit Landes- und Kreisvertretern die immer dringlicher werdende Konzeption für eine Umgehung, die sogenannte Nord-Süd-Spange, voranzutreiben. An einer solchen Variante werde bereits seit zwei Jahren geplant, so Friedhelm Kanzler.

Von Gerd-Peter Diederich

Ostprignitz-Ruppin 6. Seifenkistenrennen in Wuthenow - Mit schrägen Kisten auf der Piste

Bilderbuchwetter bei der Spaßveranstaltung: Bereits zum sechsten Mal veranstaltete der Kultur- und Sportverein Wuthenow zusammen mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Neuruppin ein Seifenkistenrennen. 350 Zuschauer ließen sich den Spaß nicht entgehen.

14.04.2014
Ostprignitz-Ruppin Weniger Händler, aber gute Stimmung beim Kunsthandwerkermarkt - Barockes Treiben in Rheinsberg

Die Stimmung auf dem 8. Rheinsberger Kunsthandwerkermarkt (Ostprignitz-Ruppin) am Sonnabend war prächtig. Neben Keramikständen gab es Gefilztes, Schmuck, Seifen, Bürsten, Feuerschalen oder Bilder mit Rheinsberger Motiven. Und es gab auch wieder das lebendige Schachspiel zwischen Friedrich II. und Voltaire.

13.04.2014
Ostprignitz-Ruppin Vielerorts in der Region war am Wochenende Frühjahrsputz - Gemeinsam Klarschiff gemacht

Es ist die Zeit des Frühjahrsputzes. Doch an keinem anderen Wochenende war man damit in so vielen Dörfern der Region beschäftigt, wie an dem jetzt vergangenen. Vor allem sämtliche Orte des Neustädter Amtsgebiets, so etwa Dreetz, Schönermark, Lohm und Neustadt selbst machten mit, sowie auch weitere Teile Wusterhausens.

13.04.2014