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Kyritz Nächste Baustelle auf der B 5 bei Kyritz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Nächste Baustelle auf der B 5 bei Kyritz
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14:02 05.02.2020
Die Kyritzer Kreuzung B 5/Westfahlenallee wird demnächst zu einem Kreisverkehr. Quelle: Matthias Anke
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Kyritz/Wusterhausen

Kraftfahrer sollten sich schon mal drauf einstellen: Wahrscheinlich ab dem Sommer wird der Weg von Kyritz nach Wusterhausen länger.

Nachdem 2018 und im vergangenen Jahr unter anderem die Brücke über die Bahnlinie in Kyritz erneuert wurde, steht nun der weitere Ausbau der Bundesstraße 5 auf dem Programm – und zwar eben jene rund fünf Kilometer zwischen den beiden Städten.

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Angebote von Baufirmen werden erwartet

Die Ausschreibung laufe, heißt es aus dem Landesbetrieb Straßenwesen. Wie der Bau im Einzelnen abläuft, hänge nicht zuletzt von den jetzt eingehenden Angeboten der Baufirmen ab. Etwa ein halbes Jahr Umleitung ist aber fürs erste mindestens zu erwarten.

Zwei Bauabschnitte werde es geben, kündigt Frank Schmidt, Dezernatsleiter Planung West im Landesbetrieb, an. „Wir würden am Knotenpunkt Westfahlenallee in Kyritz anfangen.“ Die jetzt per Ampel geregelte Einmündung soll zum Kreisverkehr werden.

Neue Zufahrt nach Heinrichsfelde

Von da geht es weiter nach Heinrichsfelde. Dort ist es geplant, die Zufahrt zum Ort um einige Dutzend Meter nach Süden hinter das ehemalige Gutshaus zu verlegen. „Weil die Einfahrt jetzt unübersichtlich und ein Verkehrsrisiko ist“, begründet Frank Schmidt das Vorhaben, das gerade in Heinrichsfelde durchaus auch Kritiker hat.

Derzeit müssen sich Fahrzeuge zwischen zwei Gebäuden hindurch vorsichtig an die Bundesstraße herantasten. Die neue Zufahrt soll das entschärfen. Außerdem betont Schmidt: „Man muss das Thema Ausfahrt und Bushaltestelle im Kontext sehen.“ Fahrgäste aus dem Ort sein auf einen sicheren Zugang angewiesen. Das schränke die Auswahl an Standorten ein. Die neue Durchfahrt ermögliche eine praktikable Lösung – auch wenn dafür einige Bäume gefällt werden müssen.

Freie Fahrt in Richtung Hamburg

In einem zweiten Abschnitt wird das Bauvorhaben dann von Heinrichfelde bis Wusterhausen komplettiert. Der Aufteilung liegen ganz praktische Erwägungen zu Grunde: „Wir müssen Heinrichsfelde ja erreichbar halten“, sagt Frank Schmidt.

Die Baustelle wird im Übrigen wirklich nur die Fahrt von Kyritz nach Wusterhausen verlängern. Während der Verkehr in Richtung Hamburg nämlich voraussichtlich weiter auf der Trasse fließen kann – wenn auch eingeschränkt, werden Fahrzeuge in Richtung Berlin ab Kyritz über Zernitz und Neustadt umgeleitet.

Beschwerden über Mängel am Bau

In Kyritz selbst sind die Bauleute vielleicht auch noch nicht ganz mit der Bundesstraße durch. Der MAZ liegen Hinweise vor, dass sich speziell im Bereich der Einmündung der Perleberger Straße bei starkem Regen große Pfützen bilden. Das Wasser fließt nicht richtig ab und könnte zur Gefahr werden.

Frank Schmidt rät allen Bürgern, sich zügig mit derartigen Hinweisen an den Straßenbaulastträger – im Fall der Bundesstraße also an den Landesbetrieb Straßenwesen – zu wenden. Auch das Bürgerportal im Internet maerker.brandenburg.de bietet sich für etwas an. Sollte sich das Problem bestätigen, müsse es selbstverständlich behoben werden, so Schmidt. Das gelte für Mängel bei der Planung ebenso wie bei der Bauausführung: „Wir haben ja fünf Jahre lang Gewährleistungsansprüche.“

Von Alexander Beckmann

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