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Kyritz Debatte um Bevorzugung von Feuerwehrleuten bei Anstellungen als Stadtbedienstete
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Debatte um Bevorzugung von Feuerwehrleuten bei Anstellungen als Stadtbedienstete
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16:47 29.11.2019
Bei der Feuerwehr mitzumachen, bringt bei Einstellungsgesprächen offensichtlich Pluspunkte. Das Foto zeigt eine Übung. Quelle: Matthias Anke
Kyritz

Die Frage, inwiefern bei Neueinstellungen von Stadtverwaltungsbeschäftigten inklusive dem Bauhof in Kyritz neue Feuerwehrmitglieder schon gewonnen wurden oder noch werden können, wurde am Mittwochabend bei der Stadtverordnetenversammlung diskutiert.

Dass man sich Erfolg von der Verfahrensweise erhoffte, Feuerwehrleute zu bevorzugen beziehungsweise eine Einstellung mit einer Mitgliedschaft zu verbinden, daran erinnerte Denise-Verena Ladewig-Hoffmann.

Nicht mehr bei Ausbildungen erschienen

Die CDU-Fraktionsvorsitzende will nun aber von Negativbeispielen gehört haben. „Offenbar ist das nicht ganz so gut gelungen?“, wollte sie von Bürgermeisterin Nora Görke wissen. Demnach seien neue Kollegen nicht mehr regelmäßig bei Ausbildungen erschienen. „Wird das denn nicht im Arbeitsvertrag verankert?“

Laut Bürgermeisterin sei es „klar wünschenswert“, wenn neue Mitarbeiter bei der Feuerwehr mitmachen. Es werde jedoch nicht in Arbeitsverträgen verankert.

Entscheidend nur bei gleichen Voraussetzungen

„Ich kann keinen zur Feuerwehr verpflichten“, erklärte Nora Görke. Mit Blick auf die bisherigen Fälle jedoch „funktioniert das gut“. Zudem könne nur wegen des Feuerwehrdienstes keiner bevorzugt werden. Fachkompetenz entscheide am Ende. Nur bei gleichen Voraussetzungen könnte das Ehrenamt zum Zünglein an der Waage werden.

Der Stadtverordnete Jens Goldmund (Kyritz macht) bestärkte sie darin: „Fachkompetenz geht vor Ehrenamt“, sagte er.

Nach bisherigen MAZ-Informationen sind gut ein Dutzend Stadtbedienstete auch als Feuerwehrleute aktiv.

Von Matthias Anke

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