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Kyritz Kyritz: Historische Vereine laden zum Stadtspaziergang mit Nachtwächter und Stadtwache ein
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz

Kyritz: Historische Vereine laden zum Stadtspaziergang mit Nachtwächter und Stadtwache ein

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10:46 16.09.2020
Der Scheiterhaufen wird ein Rolle bei der Abschlussgeschichte des Lustwandels am Samstag im Kyritzer Kirchgarten spielen. Quelle: Sandra Bels
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Kyritz

Kyritzer Geschichte wie sie war oder hätte sein können. Unter diesem Motto bieten die historischen Vereine von Kyritz am kommenden Sonnabend, 19. September, einen Lustwandel durch die Innenstadt an. An sieben Stationen, beginnend auf dem Kirchplatz, wo um 19 Uhr der Treffpunkt ist, können Besucher erfahren, was sich einst in Kyritz zugetragen hat.

Mit Nachtwächter und Stadtwache

Mit dabei ist der Nachtwächter. In den Abendstunden erhellt seine kleine Lampe die Häuser, und die Schritte hallen auf dem Kopfsteinpflaster, während die Stadtwache nach dem Rechten schaut. „Hört Ihr Leut’ und lasst Euch sagen, unsere Uhr hat sieben geschlagen.“ Diese Worte des Nachtwächters laden zum abendlichen Rundgang ein.

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Was erwartet die Besucher dabei? Unterhaltsame Theaterszenen, historische Kostüme, Fachwerkhäuser, Straßen und Gassen, Brunnen und mehr. „Es ist eine Zeitreise quer durch die Jahrhunderte – mit viel Historie und Geschichten von Kyritzern, aber immer mit einem Augenzwinkern.

Knattermimen stellen die Kostüme

Die meisten Kostüme für den Lustwandel werden von den Knattermimen gestellt. Ihr Chef Eckhard Kutzer sagt: „Es ist so schön, dass hier so viele Leute dabei sind und das wir alle etwas zusammen machen.“ Über den Inhalt des Stadtspaziergangs möchte er noch nicht so viel verraten. Die Generalprobe steht noch aus.

Die Proben begannen im August

Seit August bereiten sich die Mitglieder der Interessengemeinschaft Historische Vereine – Heimatverein, Knattermimen, Historische Gesellschaft zu Kyritz und Best-Events – auf den besonderen Stadtspaziergang vor. Nach einem ersten Treffen im Kirchgarten wurden die Rollen für die kleinen Theaterszenen verteilt, und es gab erste Proben.

Dann hieß es Texte zu lernen. Der Stadtspaziergang wie anno dazumal endet am Sonnabend im Kirchgarten mit der großen Schlussszene. „Anschließend gibt es einen gemütlichen Ausklang im Klostergarten“, so Eckhard Kutzer.

Der Spaziergang führt auch an der Stadtmauer entlang, wo es einiges zu erzählen gibt. Quelle: privat

Im Kirch- und Klostergarten ist die Zahl der Teilnehmer wegen der Corona-Pandemie begrenzt. Deshalb sollten sich Interessenten Eintrittskarten sichern. Es gibt sie für 10 Euro beim Heimatverein und im Fotohaus Normann sowie im Internet: https://kulturladenevent16833.cortex-tickets.at. Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt.

Von Sandra Bels