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Kyritz Stadt vermarktet neues Bauland
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Stadt vermarktet neues Bauland
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13:18 20.11.2019
Das Areal an der Seestraße wird für Eigenheime erschlossen. Quelle: Alexander Beckmann
Kyritz

In Kyritz hat jetzt die Vermarktung neuer Baugrundstücke für Einfamilienhäuser an der Seestraße begonnen.

Im vergangenen Jahr hatte die Stadt sich daran gemacht, für die 14.700 Quadratmeter Baurecht zu schaffen. Das Areal zwischen der Stauffenbergstraße und Am Birkenwäldchen bietet nach aktuellen Planungen Platz für zwölf Häuser.

Platz für betreutes Wohnen reserviert

Gut ein Drittel der Fläche bleibt vorerst für Investitionen in das betreute Wohnen reserviert. Ob sich dafür ein Interessent findet, ist allerdings noch offen.

Bei den Hausgrundstücken geht Kyritz in jedem Fall von einer hohen Nachfrage aus. Sie war auch der Anlass, die Erschließung des Gebietes überhaupt anzugehen. Bauland ist in Kyritz inzwischen knapp.

In den 90er Jahren noch andere Pläne

Zwar lag seit den 90er Jahren ein Bebauungsplan für das Areal vor, doch der ging von einer anderen Nutzung aus. Am Rande des Wohngebietes „Alt & Jung“ wollte man kleinere Gewerbebetriebe ansiedeln. Das wurde damals planungsrechtlich so festgelegt, ließ sich aber mangels Nachfrage in der Realität nie umsetzen.

In der Folge blieb das Grundstück direkt an der Seestraße über Jahre unbebaut. Erst die formale Änderung des alten Bebauungsplanes ermöglicht nun die Nutzung für Eigenheime.

Sparkasse bietet die Grundstücke an

Als Eigentümerin der Fläche bereitet die Stadt Kyritz derzeit die Erschließung vor. Dazu gehören beispielsweise die Schaffung einer Zufahrt von der Seestraße, der Wege- und der Leitungsbau. „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann davon ausgegangen werden, dass die Baureife im ersten Quartal 2020 erfolgt“, heißt es dazu im Verkaufsangebot der Stadt.

Als Vermarktungspartner dient die Sparkasse OPR. Ihrem Immobilienportal ist zu entnehmen, dass die Grundstücke etwa 550 bis knapp 1000 Quadratmeter groß sind und sich zweigeschossig bebauen lassen. Pro Quadratmeter werden 95 Euro verlangt.

Von Alexander Beckmann

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