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Kyritz Ausgezeichnete Tiere bei der Vereinsschau
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Ausgezeichnete Tiere bei der Vereinsschau
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00:19 07.11.2018
Frank Schönfeldt, Lothar Bewersdorf, Janne Bewersdorf, Philipp Löffler und Dietmar Kruppke (v.l.) sind die neuen Vereinsmeister. Quelle: André Reichel
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Kyritz

Nach mehrtägigen Vorbereitungen findet an diesem Wochenende die Vereinsschau des Kyritzer Kleintierzuchtvereins „D 149“ statt. Die Kyritzer Züchter brachten dafür 124 Tauben, 74 Kaninchen, 114 Zwerghühner und einige Stück Großgeflügel ins Vereinsheim.

Am Freitag, dem Vortag der Vereinsausstellung, wurden die Tiere zur Ermittlung der neuen Vereinsmeister den eigens bestellten Preisrichtern vorgestellt. Die Hühner wurden von Bernd Jockel aus Dallgow und von Alwin Hermann aus Falkenhagen begutachtet und bewertet. Bei den Tauben übernahmen dies Fredi Rosenthal aus Meyenburg und Helmut Sperling aus Schönebeck. Die Bewertung der Kaninchen führte Wolfgang Süß aus Rathenow durch.

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Die Kyritzer Kleintierzüchter stellten bei ihrer Vereinsschau über 300 Tiere aus. Mehrere hundert Besucher kamen hierfür ins Vereinshaus in die Strüwestraße.

Die neuen Vereinsmeister wurden am Sonnabend, dem ersten von zwei Ausstellungstagen, bekannt gegeben. Ab 9 Uhr hatte die Ausstellung ihre Pforten geöffnet. Eine Stunde später traf Bürgermeisterin Nora Görke (parteilos) ein und gratulierte den frischgebackenen Vereinsmeistern zu ihrem Zuchterfolgen.

Vergeben wurde dieser Titel jeweils auf die sechs besten Jungtiere. Beim Groß- und Wassergeflügel wurde Dietmar Kruppke mit seinen Puten Kupfer mit 566 Punkten Bester. Bei den Zwerg-Hühnern bekam Frank Schönfeldt für seine Zwerg-Rhodeländer dunkelrot 575 Punkte und somit den Vereinsmeistertitel. Vereinschef Lothar Bewersdorf erhielt für seine Texaner-Tauben 571 Punkte und damit den Titel. Die Kaninchen der Rasse Sachsengold brachten Philipp Löffler 573 Punkte und den Vereinsmeistertitel ein.

Elfjähriger Jungzüchter gewinnt Titel

Die Kaninchen der Rasse Helle Kleinsilber von Jugendzüchter Janne Bewersdorf sind mit 576,5 Punkten bewertet worden. Der Elfjährige erhielt dafür den begehrten Titel. Mit Stolz präsentierten sich alle Vereinsmeister hinterher beim obligatorischen Gruppenfoto mit ihren Wimpeln.

Beste Aussichten auf einen Vereinsmeistertitel hätte gewiss auch wieder Züchter Reinhard Saborowski aus Kyritz gehabt. Er konnte diesmal allerdings nicht teilnehmen, denn er war zur zeitgleich stattfindenden Hauptsonderschau der Deutschen Modeneser im bayerischen Straßkirchen. Von seinen 24 dort ausgestellten Tauben wurden 18 prämiert. Ein Tier bekam mit „vorzüglich“ die höchstmögliche Auszeichnung und vier weitere wurden mit „hervorragend“ bewertet.

Begehrte Wanderpokale bei der Kreisverbandsschau gewonnen

Auf Erfolgskurs begaben sich die Kyritzer Züchter nicht nur auf Vereinsebene und auf der Hauptsonderschau in Bayern. Vor einer Woche erst räumten sie bei der Kreisverbandsschau in Wulkow ordentlich ab. 75 Aussteller präsentierten dort ihre 700 besten Hühner, Tauben, Enten, Gänse und Kaninchen.

Die Kyritzer konnten von dort zwei besonders begehrte Wanderpokale mit nach Hause nehmen, die auf die besten 15 Tiere von drei Ausstellern aus einem Verein vergeben werden. „Es handelte sich bei der Schau also um eine inoffizielle Kreismeisterschaft, bei der wir gut abgeschnitten haben“, so Lothar Bewersdorf.

Gundula Barth erfolgreich bei einer Ausstellung in Sachsen

Mit Erfolg belohnt wurde auch die Kaninchenzüchterin Gundula Barth aus Berlitt. Sie stellte ebenfalls am vergangenen Wochenende ihre Deutschen Widder auf der Widderclub-Vergleichsschau in Hainichen in Sachsen aus und wurde dort zum ersten Mal Rassemeisterin.

Die Mühen der Vorbereitung für die Vereinsschau wurden belohnt. Wie gehofft, kamen bereits am ersten Tag zahlreiche Besucher. Viele von ihnen waren selbst Züchter von anderen Vereinen und schauten sich bei den Kyritzern um. Einige Tiere wechselten dabei auch den Besitzer und es wurden allerhand Fachgespräche geführt und Erfahrungen ausgetauscht. Die Ausstellung ist auch noch am Sonntag, 4. November, 9 bis 15 Uhr geöffnet.

Die Tombola mit vielen kleinen Preisen kam ebenfalls sehr gut an. Mehrere Vereinsfrauen sorgten mit Kaffee, Kuchen, Schmalzstullen und Bockwurst fürs leibliche Wohl aller Gäste.

Von André Reichel

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