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Kyritz Klareres Wasser für die Jäglitz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Klareres Wasser für die Jäglitz
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14:44 25.09.2019
Noch gelangt das Regenwasser aus der Kyritzer Altstadt durch Einlässe wie diesen am Parkplatz Wässering direkt in die Jäglitz. Das soll sich nun ändern. Quelle: Alexander Beckmann
Kyritz

Die Stadt Kyritz will möglichst schon im kommenden Jahr dazu beitragen, das weniger Verschmutzungen in die Jäglitz gelangen. Die Stadtverordneten bewilligten jetzt Geld für die Planung einer sogenannten Sedimentationsanlage am Parkplatz Wässering.

Gegenwärtig läuft der überwiegende Teil des Regenwassers aus der Altstadt durch die Kanalisation direkt in den Fluss. Das entspricht seit langem nicht mehr den Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes. Denn mit dem Regen werden auch Sand, Stäube und Abfälle aus dem gesamten Stadtgebiet in die Jäglitz gespült. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises bemängelt diesen Zustand seit Jahren.

Kein Platz für ein Absetzbecken

Eine Sedimentationsanlage sorgt dafür, dass sich zumindest viele der im Niederschlagswasser Feststoffe absetzen und nicht in den Flusslauf gelangen. Für das östliche Stadtgebiet leistet das seit einigen Jahren das Absetzbecken an der Graf-von-der-Schulenburg-Straße nahe der Brücke.

Für solch ein Bauwerk fehlt am altstadtseitigen Ufer allerdings der Platz. Deshalb sehen die Pläne dort eine technisch etwas aufwändigere Lösung vor: Unterirdisch direkt an der Uferböschung angelegte Becken und Überläufe aus Beton sollen die Reinigungsfunktion übernehmen.

Bau könnte 2020 beginnen

Um den Aufwand in Grenzen zu halten, will man die beiden derzeit vorhandenen Zuläufe am nördlichen und südlichen Ende des Parkplatzes zu einem zusammenfassen. Die Sedimentationsanlage befände sich dann etwa auf halber Strecke in Höhe der Wohnmobilstellplätze.

Die Vorplanung der Stadtverwaltung schätzt die Gesamtkosten grob auf 207.000 Euro. Bund und Land würden sich nach jetzigem Stand zu jeweils einem Drittel beteiligen. Der Bau könnte bereits im kommenden Jahr erfolgen.

Von Alexander Beckmann

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