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Kyritz So arbeitet die schwedische Feuerwehr
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz So arbeitet die schwedische Feuerwehr
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00:21 13.01.2019
Mitglieder der Kyritzer Feuerwehr und Mitarbeiter des Rettungsdienstes tauschten sich mit Kollegen im schwedischen Svalöv aus. Quelle: Stadt Kyritz
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Kyritz

Ende März soll es ein Treffen von Vertretern der Partnerstädte Kyritz, Svalöv in Schweden, aus dem französischen Bailleul, dem polnischen Walcz und aus Werne in Nordrhein-Westfalen in der Knatterstadt geben. Das wurde nach einem nach einem Erfahrungsaustausch in Schweden mit Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Kyritz und des Rettungsdienstes vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin vereinbart.

Vertreter der Verwaltung mit dabei

Mit dabei waren die Amtsleiterin für Bürgerservice, Bildung und Soziales im Kyritzer Rathaus, Veronika Lausch, André Eichhorn und Frank Brüggemann von der Freiwilligen Feuerwehr sowie Marcel Stöpel und Michael Schlegelmilch als Mitarbeiter des Rettungsdienstes.

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Die Kyritzer informierten sich gemeinsam mit einer Delegation aus Kaunas in Litauen über die Strukturen der Feuerwehren in Landskrona und Svalöv. Sie lernten die örtlichen Wehren und die unterstellten Einheiten kennen.

Besucher schauten sich Übungen an

Die Besucher schauten sich Übungen der schwedischen Feuerwehr an. So verschafften sie sich eine Übersicht über die Handlungsabläufe und die Vorgehensweise während eines Einsatzes in der Partnerstadt. Darüber hinaus wurden die Gerätehäuser und die vorhandene Technik einschließlich der modernen, hochwertigen Löschtechnik aber auch die Rettungswagen und Einsatzleitwagen sowie ein Rettungsboot vorgestellt. Das geschah im Hafen von Landskrona.

„Wir trafen auf hoch motiviertes und qualifiziertes Personal“, so die Meinung der Kyritzer Gäste nach dem Treffen. Interessant war für sie auch, dass ein Großteil der Feuerwehrleute in Schweden eine Woche im Monat Vollzeit ausschließlich für die Feuerwehr im Dienst ist und die restlichen drei Wochen im eigentlichen Beruf arbeitet.

Dolmetscher waren dabei

Dank der Unterstützung von Dolmetschern wurden diese Einblicke in das schwedische Rettungswesen für die Kyritzer möglich. Neben dem Erfahrungsaustausch blieb auch Zeit für das persönliches Kennenlernen.

Für das Wiedersehen Ende März in Kyritz ist ein Workshop geplant. Dann werden sich die Vertreter der Verwaltungen aus den Partnerstädten über die Beantragung von EU-Fördermitteln informieren.

Von Sandra Bels