Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Kyritz Nach tödlichem Unfall in Kyritz-Ganz Spendenkonto eingerichtet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz

Nach tödlichem Unfall in Kyritz-Ganz Spendenkonto eingerichtet

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:53 05.05.2021
Die Rettungskräfte wurden am Montagabend gegen 22.20 Uhr alarmiert, in den Kyritzer Ortsteil Ganz auszurücken.
Die Rettungskräfte wurden am Montagabend gegen 22.20 Uhr alarmiert, in den Kyritzer Ortsteil Ganz auszurücken. Quelle: Feuerwehr Kyritz
Anzeige
Kyritz

Nachdem am Montagabend im Kyritzer Ortsteil Ganz ein Familienvater tödlich verunglückte, hat die Stadt Kyritz sofort Hilfe angeboten. Ein Spendenkonto wurde bereits eingerichtet.

„Die Nachricht von dem tragischen Unglück hat mich tief erschüttert“, zeigte sich Bürgermeisterin Nora Görke nach einem Besuch der Familie am folgenden Morgen fassungslos. „Wir werden sie in dieser schweren Zeit nicht allein lassen. Selbstverständlich stehen wir ihr beispielsweise bei der Beantragung von Unterstützungsleistungen bei“, schreibt die Bürgermeisterin auf der städtischen Internetseite.

Hilfe für Familie bei Organganisation des Alltags

Der 39-Jährige verunglückte laut Stadt „beim Hantieren mit einem landwirtschaftlichen Gerät“. Er hinterlässt Frau und vier Kinder.

Auch der Ortsvorsteher von Teetz-Ganz, Torsten Gerloff, sagte Unterstützung zu: „Wir würden der Familie bei Bedarf in den nächsten Tagen und Wochen bei der Organisation des Alltags unter die Arme greifen.“

Zeichen des Zusammenhalts in Kyritz

Die Stadt hat bereits ein Spendenkonto eingerichtet. Die Bankdaten für den Verwendungszweck „Spende Unfall Ganz“ lauten Sparkasse Ostprignitz-Ruppin, DE38 1605 0202 1522 0011 62. Eine Spendenquittung könne nicht ausgestellt werden.

Es sei eine Art der Hilfe, die sich zuletzt mehrfach bewährte. „Bereits bei den Bränden in Kyritz und in Rehfeld hatten die Kyritzer und die Bewohner der Ortsteile zu Jahresbeginn gezeigt, dass sie zusammenhalten und Menschen in Not kurzfristig und uneigennützig helfen“, so Nora Görke: „Leider ist nun schon wieder ihre Solidarität gefragt. Jeder noch so kleine Betrag kann helfen.“

Von MAZ-Online