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Kyritz Neues MRT-Gerät im Kyritzer KMG-Klinikum
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz

Neues MRT-Gerät im Kyritzer KMG-Klinikum

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09:49 06.07.2021
Das neue MRT-Gerät im KMG-Klinikum in Kyritz.
Das neue MRT-Gerät im KMG-Klinikum in Kyritz. Quelle: KMG-Klinikum
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Kyritz

Im KMG-Klinikum Kyritz geht Anfang Juli ein neuer hocheffizienter Magnetresonanztomograf (MRT) in Betrieb, der im Vergleich zum ausgetauschten MRT den Komfort für die Patienten und Patientinnen deutlich erhöht und die Diagnosemöglichkeiten verbessert.

Das volldigitale System mit neu entwickeltem Magnettyp zeichnet sich durch einen nahezu heliumfreien Betrieb aus und ist damit besonders umweltfreundlich, teilte das Klinikum mit. Für den Umbau und die Neuanschaffung hat das Krankenhaus knapp 900.000 Euro bezahlt.

Die Auflösung der Aufnahmen kann erhöht werden

Die Magnetresonanztomografie ist ein strahlungsfreies radiologisches Verfahren. Durch neueste Beschleunigungstechnologien dieses MRT-Systems kann die Untersuchungszeit der Patienten und Patientinnen nahezu halbiert werden.

Alternativ besteht aber auch die Möglichkeit, durch herkömmliche Untersuchungszeiten die Auflösung der Aufnahmen zu erhöhen, um noch mehr Details sichtbar zu machen und damit die diagnostische Aussagekraft der Bilder zu erhöhen.

Projektionen an der Raumdecke sollen beruhigend wirken. Quelle: KMG-Klinikum

Eine neuartige, sehr bequeme Lagerungsmatratze ermöglicht es, auch schmerzempfindliche Menschen darin komfortabel zu lagern. Ein sicht- und spürbar größerer Tunnel unterstützt gerade Personen mit Ängsten vor Enge bei der Untersuchung, teilte das Klinikum weiter mit.

Zudem dienen Projektionen an die Raumdecke sowie ein beruhigendes Raumlichtkonzept der Entspannung. Patienten und Patientinnen müssen bei Untersuchungen des Brust- und Bauchraums keinen Atemgürtel mehr tragen. Stattdessen überwachen und analysieren Infrarotsensoren am Kopfende die Bewegung des Oberkörpers und sorgen dafür, dass keine Bildstörungen durch die Atmung entstehen.

Fred Gätcke, Ärztlicher Direktor des KMG-Klinikums Kyritz: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem neuen MRT eine noch wesentlich genauere Befundung erreichen. Das medizinische Großgerät ist ein wichtiger Bestandteil für unsere Patientenversorgung im Rahmen unseres regionalen Traumazentrums, dem Endoprothetikzentrum MAX sowie der konservativen und operativen Versorgung von orthopädischen und unfallchirurgischen Wirbelsäulenerkrankten.“

Von MAZonline