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Kyritz Schüler befragen Zeitzeugen zum Mauerfall
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Schüler befragen Zeitzeugen zum Mauerfall
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09:44 05.11.2019
Emma Albrecht (l.) Thoralf Gondesen und Juliane Vogler moderieren das Gespräch. Quelle: Sandra Bels
Kyritz

Nach dem sehr gut besuchten Gesprächsabend „Du immer mit deiner Wende“ steht nun die Abschlussveranstaltung der Reihe „30 Jahre Mauerfall“ in Kyritz an. Sie wird von der Stadt, dem Heimatverein, der evangelischen Kirche und vom Gymnasium Friedrich-Ludwig-Jahn organisiert.

Diskussion zum Abschluss

Zum Schluss gibt es am kommenden Sonnabend, am Tag des Mauerfalls vor 30 Jahren, 9. November, ein moderiertes Zeitzeugengespräch als Podiumsdiskussion. Es beginnt um 19 Uhr in der St.-Marien-Kirche mit einer Andacht. Anschließend führen Juliane Vogler, Emma Albrecht und Thoralf Gondesen, Zwölftklässler des Kyritzer Gymnasiums, die Gespräche mit den Zeitzeugen Eckhard Zempel aus Gumtow und den Kyritzern Joachim Böttcher und Thomas Settgast.

Treffen mit den Zeitzeugen

Das Schüler-Trio begann vor den Sommerferien mit den Vorbereitungen dafür. Zunächst gab es Treffen mit den Initiatoren der Reihe und natürlich den Zeitzeugen. Betreut werden die Schüler von Deutsch- und Geschichtslehrer Andreas Müller. Über die Geschehnisse aus der Zeit vor 30 Jahren erfuhren die Moderatoren unter anderem von ihren Familien, aber auch aus dem Geschichtsunterricht und aus alten Zeitungen. Vom Heimatverein bekamen sie eine chronologische Aufzählung der Ereignisse von damals.

Persönliche Sicht der Ereignisse

Jeder Zeitzeuge soll am 9. November seine ganz persönliche Sicht und seine Erlebnisse darstellen. Für Eckhard Zempel war es die soziale Seite. Er musste sich damals unter anderem um Kinder kümmern, deren Eltern ohne sie geflüchtet waren. Joachim Böttcher spricht über die Zeit des neuen Forums, das er mitbegründet hat. In Thomas Settgasts Erinnerungen geht es um die Gründung der SPD.

Treffen der Generationen

„Es wird ein Treffen der Generationen“, sagt Andreas Müller. Die unterschiedlichen Geschichten seien hörens- und erfahrenswert. Die Themen Mauerfall und Wende seien zudem nicht nur im Geschichtsunterricht Schwerpunkte. Schüler würden unter anderem das DDR-Museum in Perleberg besuchen.

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Von Sandra Bels

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