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Kyritz SPD bleibt in der Prignitz vorn
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz SPD bleibt in der Prignitz vorn
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22:02 01.09.2019
Katrin Lange von der SPD gewinnt das Direktmandat im Wahlkreis 2. Quelle: Stephanie Fedders
Kyritz

Die SPD bleibt auch in der Prignitz nach der Landtagswahl vom Sonntag die stärkste Kraft. Auf Platz 2 steht mit einigen Prozentpunkten Abstand die AfD. Im Wahlkreis 2, der den Bereich von Meyenburg über Pritzwalk und Wittstock bis nach Kyritz umfasst, lagen die Sozialdemokraten nach Auszählung der Zweitstimmen aus allen 242 Wahllokale mit 29,7 Prozent spürbar vor der AfD, die 24,1 Prozent erreichte.

Auf den weiteren Plätzen folgen die CDU mit 17,7, die Linke mit 10,9 und die Grünen mit sieben Prozent. Die FDP (3,1 Prozent) und die Freien Wähler (4,4 Prozent) schafften es, wenn nach dem Votum der Prignitzer, nicht in den Landtag.

Kathrin Lange gewinnt Direktmandat im Wahlkreis 2

Bei den Erststimmen für die Direktkandidaten stellte sich die Situation ähnlich dar. Katrin Lange von der SPD verfügte zu Redaktionsschluss mit 29,3 Prozent über einen deutlichen Vorsprung vor AfD-Mann Arnd Heymann (22,9 Prozent).

Auf den weiteren Plätzen folgten Jan Redmann von der CDU mit 20,4 Prozent, Dieter Groß von den Linken mit 12,3 Prozent und Christa Pfeifer von den Freien Wählern mit 6,6 Prozent. Wenig dahinter lag Matthias Dittmer von den Grünen mit 6,1 Prozent. Tom-Morten Theiß von der FDP erhielt 2,4 Prozent.

Die Wahlbeteiligung betrug 54,8 Prozent. Das sind über elf Prozentpunkte mehr als 2014.

Harald Pohle liegt in der Westprignitz vorn

In Wahlkreis 1 (Amt Bad Wilsnack/Weisen, Gemeinde Gumtow, Gemeinde Karstädt, Amt Lenzen-Elbtalaue, Stadt Perleberg, Gemeinde Plattenburg, Stadt Wittenberge) konnte nach Abschluss der Auszählung in allen Wahllokalen ebenfalls ein SPD-Kandidat jubeln: Harald Pohle holte das Mandat mit 26,6 Prozent der Stimmen und verwies seinen. Sein Mitbewerber von der CDU, Gordon Hoffmann, auf Platz zwei. Für den Wittenberger hatten 22 Prozent der Wähler gestimmt.

Der SPD-Mann Pohle, ehrenamtlicher Bürgermeister in Cumlosen und Vorsitzender des Prignitzer Kreistages, konnte jedoch nicht an das Ergebnis aus dem Jahr 2014 her­ankommen, als Holger Rupprecht den Wahlkreis gewann. Am Sonntag mussten die Genossen Verluste von rund acht Prozent hinnehmen.

Herbe Verluste für die Linke

Der Dritte, der die Zwanzig-Prozent-Marke knackte, war Oliver Marko Czajkowski (AfD), der auf 20,7 Prozent kam. Thomas Domres von den Linken, der seit 20 Jahren im Landtag sitzt, musste herbe Verluste einstecken und büßte im Vergleich zur Wahl 2014 knapp zehn Prozent ein. Für ihn stimmten 14 Prozent der Wähler. Der Perleberger könnte jedoch über die Liste einziehen, auf der er Platz sechs belegt. Achtungserfolge erzielten der Freie-Wähler-Kandidat Maik Tesch (7,3 Prozent), der knapp sechs Prozent hinzu gewann und Rainer Schneewolf von den Grünen, der auf 6,6 Prozent der Stimmen kam (plus 2,9 Prozent).

Michael Hinz (FDP) landete abgeschlagen auf dem letzten Platz mit 3,1 Prozent.

SPD auch bei den Zweitstimmen vorn

Bei den Zweitstimmen lag die SPD in der Westprignitz mit 31,5 Prozent ebenfalls deutlich vorn. Dahinter folgten die AfD mit 22,5, die CDU mit 18,2, die Linken mit zehn und die Grünen mit 6,9 Prozent. Freie Wähler und FDP erhielten 4,5 beziehungsweise 3,4 Prozent der Stimmen.

Die Wahlbeteiligung im Wahlkreis 1 betrug 58,4 Prozent und damit über 15 Prozentpunkte mehr als 2014.

Von Alexander Beckmann und Stephanie Fedders

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