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Kyritz Schüler bekommen Einblick in die Arbeitswelt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Schüler bekommen Einblick in die Arbeitswelt
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14:47 27.09.2019
Paul Schalow (r.) hat schon in einer Praktikumswoche sehr viel über die Aufgaben eines Heilerziehungspflegers erfahren. Quelle: André Reichel
Kyritz

Derzeit bekommen in zahlreichen Betrieben der Region Schüler der Kyritzer Carl-Diercke-Oberschule im Rahmen eines zweiwöchigen Praktikums einen Einblick ins Arbeitsleben.

Stephanus-Werkstätten beteiligen sich

Auch die Stephanus-Werk­stätten im Leddiner Weg beteiligen sich an der Aktion. Dort absolvieren gleich zwei Schüler ihr Praktikum. Die beiden Zehntklässler Lea Schulz und ihr Klassenkamerad Paul Schalow sind sehr an sozialen Berufen interessiert und suchten sich deshalb die Stephanus-Werkstätten aus.

Lea Schulz macht mit den Beschäftigten einige Übungen. Quelle: André Reichel

Werkstättenleiter Peter Abraham ist von ihnen begeistert, denn sie bringen sich gut ein, sind engagiert und wissbegierig. Überhaupt hält Abraham sehr viel von den Praktika. „So haben die Schüler die Möglichkeit, sich auszuprobieren und wir bekommen vielleicht später einmal neue Mitarbeiter. So haben alle was davon“, sagt Peter Abraham.

Schüler Paul Schalow arbeitet mit den Neuankömmlingen

Diercke-Schüler Paul Schalow wurde für seine Praktikumszeit dem Berufsbildungsbereich zugeteilt. Hier ist Frank Ingo Wolff der Bereichsleiter. Alle Neuankömmlinge der Werkstätten werden in dieser Abteilung auf ihre künftige Arbeit in den Werkstätten vorbereitet. Je nach Neigung und Fähigkeit absolvieren die Beschäftigten am Ende dieser mehr als zweijährigen Eingewöhnungsphase ein Praktikum in der entsprechenden Abteilung der Werkstätten.

Paul Schalow arbeitet in seinem Praktikum mit den Neulingen vorrangig am Computer. Mittels eines speziellen Lernprogramms fördert er das Auffassungs- und Konzentrationsvermögen der Beschäftigten.

Aber auch in ganz praktischen Belangen kann er sie an Maschinen und Geräten anleiten und dabei selbst so einiges dazulernen. Bereits in der 9. Klasse machte er ein Praktikum in den Stephanus-Werkstätten. Für ihn steht fest: „Das Praktikum hat mit gezeigt., dass ich mal einen sozialen Beruf ausüben möchte.“

Praktikum als Orientierungshilfe

Auch Lea Schulz war im Vorjahr schon mal in den Werkstätten im Praktikum. Sie durchlief dabei fast alle Abteilungen des Betriebes. Derzeit ist sie im Förder- und Beschäftigungsbereich tätig. Dort unterstützt sie Sven Toppel und seine Mitarbeiter vorrangig mit Betreuungsaufgaben. Auch für Lea waren die Praktika eine hilfreiche Orientierungshilfe. Nach der Schule will sie Heilerziehungspflegerin werden.

Von André Reichel

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