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Lindow Lindow: Hoffen auf ein Neubaugebiet
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13:53 26.01.2019
Viel Platz zum Bauen: Für ein Areal am Gudelacksee gibt es Pläne, doch längst noch keine Genehmigung. Quelle: Peter Geisler
Lindow

Die Lage wäre ideal – in der Nähe des Gudelacksees. Im Dezember 2017 waren die Pläne für das Neubaugebiet „Klostergärten“ erstmals den Lindower Stadtverordneten vorgestellt worden. Doch noch ist unklar, ob die Fläche westlich der Rheinsberger Straße und der Straße Platz der Einheit überhaupt bebaut werden darf.

Zwei Mal erteilte die Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg dem Vorhaben eine Absage. Die Entwicklung einer etwa 3,7 Hektar großen Wohnfläche überschreite die vorgegebenen Entwicklungsmöglichkeiten Lindows, teilte die Behörde im vergangenen Juli mit. Lindow schlug daraufhin vor, die Wohnfläche zu reduzieren. Auch das lehnte die Gemeinsame Landesplanung im Dezember ab.

Gespräch in Potsdam

Amtsdirektor Danilo Lieske will jetzt das Gespräch mit der Behörde suchen. Bei einem Termin in Potsdam will er erklären, unter welchen Umständen das Vorhaben noch zu retten ist. Denn prinzipiell wünscht sich Lieske ein solches Neubaugebiet – es könnte helfen, den Bevölkerungsrückgang in Lindow aufzuhalten.

Die gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg legt fest, in welchem Umfang Kommunen Wohn- oder Gewerbegebiete entwickeln dürfen. Im Falle Lindows bedeutet das: Die Stadt darf neue Wohngebiete nur innerörtlich ausweisen. Die Planungen für die Klostergärten erfüllten jedoch „überwiegend nicht die Kriterien einer Innenentwicklung eines Ortes“, sagt der Sprecher der Brandenburger Innenministeriums Steffen Streu.

Wenig Neubauflächen

Die Gemeinsame Landesplanung verweist zudem darauf, dass im Lindower Flächennutzungsplan bereits andere mögliche Wohnbauflächen eingetragen sind. Die Behörde empfiehlt, diese Möglichkeiten zuvor auszuschöpfen. Nach Einschätzung Lieskes sind diese Baumöglichkeiten jedoch gering. Lediglich einzelne Areale am Pappelweg und an der Waldbühne können noch bebaut werden. „Das sind Kleinstflächen.“

Möglicherweise hilft der neue Landesentwicklungsplan Hauptstadtregion, die Klostergärten doch noch zu verwirklichen. Der Planwerk soll voraussichtlich im Sommer in Kraft treten. Es räumt Lindow einen größeren Entwicklungsspielraum ein als das Vorgängerwerk. Nach Einschätzung des Infrastrukturministeriums wäre ein zusätzliches Plus von drei Hektar möglich.

Viel Platz für neue Häuser

Die Lindower Stadtverordneten hatten sich im Dezember 2017 in einem Grundsatzbeschluss für ein Neubaugebiet westlich der Rheinsberger Straße ausgesprochen. Wie viele Häuser dort gebaut werden können, war damals unklar. Von bis zu 40 Häusern war die Rede. Allerdings gab es auch Kritiker des Projekts. Als naturnaher Lebensraum dürfe die Wiese nicht einfach bebaut werden, mahnten sie.

Von Frauke Herweg

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