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Lindow Großer Bahnhof für die Brandschützer
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11:52 18.08.2019
Mit Vorführungen versetzten die Feuerwehrleute die Besucher in Erstaunen. Hier wird ein Fettbrand demonstriert. Quelle: Peter Lenz
Lindow

Anlässlich des 140. Jahrestages der Gründung der Lindower Feuerwehr fand am Samstag in deren Räumen in der Harnackstraße ein großer Festempfang mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Feuerwehren aus Lindow und dem gesamten Amtsbereich statt. Alles, was Rang und Namen hat, war gekommen, um den Brandschützern der Stadt der drei Seen ihre Aufwartung zu machen.

Sogar Brandschützer aus der Partnerstadt feierten mit

Unter den Gratulanten waren auch Kreisbrandmeister Wolfgang Hohenwald, sein Vorgänger Karl-Heinz Köppen, Amtsdirektor Danilo Lieske und Ordnungsamtsleiterin Carmen Noack. Selbst aus dem fernen Öreglak in Ungarn waren einige Mitgliedern der dortigen Freiwilligen Feuerwehr unter der Leitung ihres Bürgermeisters Miklos Maczucza nach Lindow gekommen, um das Jubiläum zu feiern.

Einheitsführer Manfred Mewes hatte eine Menge zu tun an diesem Tag. Nicht nur, dass er alle die Gratulationen und Geschenke entgegenzunehmen hatte, oblag ihm auch die Organisation für die Ausgestaltung und Durchführung der großen Jubiläumsfeier. Unterstützt wurde Mewes dabei von den Damen und Herren des Lindower Feuerwehrvereins, die unter anderem für die kulinarische Versorgung zuständig waren.

Auch die Jugendfeuerwehr zeigte ihr Können. Quelle: Peter Lenz

Während des Festappells auf dem Feuerwehrvorplatz wurden in Festreden noch einmal herausragende Leistungen der Lindower gewürdigt und mit finanziellen Zuwendungen unterstrichen. So übergab Kreisbrandmeister Wolfgang Hohenwald 500 Euro, vom Lindower Tiefbauunternehmer und ehemaligen Wehrführer Albert Schulz gab es 1500 Euro für die Feuerwehr.

Etwas deftiger fiel die Zuwendung von Amtsdirektor Danilo Lieske aus: Er spendierte zwei Fässer Bier und trug so zum Gelingen des Festes bei. Ähnliche Zuwendungen kamen vom neuen Ortsvorsteher Jörg Rönnebeck. Mit ihren Grußworten unterstrichen Lieske und Rönnebeck die großen Verdienste jedes einzelnen Mannes und jeder Frau im Dienst für Leben und Gesundheit der Bürger ihrer Stadt.

Neues Tanklöschfahrzeug kam nicht rechtzeitig

Manfred Mewes hatte anschließend die weniger angenehme Aufgabe, die Kameraden darüber zu informieren, dass das längst überfällige neue Tanklöschfahrzeug leider noch nicht zum Jubiläum an die Lindower übergeben werden konnte, stellte aber einen Termin für Oktober oder November dieses Jahres in Aussicht. Dementsprechend konnte auch der auszurangierende W50 noch nicht wie geplant den Kameraden aus Ungarn zur Verfügung gestellt werden.

Für sich selbst erklärte Mewes für Ende dieses Jahres das Ende seiner Tätigkeit als Einheitsführer, versicherte aber, dass er der Feuerwehr erhalten bleibe. Für seine Verdienste wurde Mewes mit dem Ehrenkreuz des Kreisfeuerwehrverbandes geehrt. Insgesamt 14 Feuerwehrleute wurden in die nächst höheren Dienstgrade befördert, zwei weitere in Offiziersdienstgrade.

Der Festumzug durch den Ort. Quelle: Peter Lenz

Im weiteren Verlauf des Festes simulierten die Retter Brände und deren Bekämpfung und zeigten eine kleine Übung mit der Jugendfeuerwehr. Den Höhepunkt des Festes bildete der mehr als 200 Meter lange Festumzug durch die Stadt, der von großem Applaus der Einwohner und Gäste begleitet wurde. Mit einer Reise in die Welt des Schlagers mit der Travestiekünstlerin Kiki Cessler und einer Feuershow mit Yule Zebe klang das Fest aus.

Von Peter Lenz

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