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Ostprignitz-Ruppin Markttreiben mit Kaffeeklatsch
Lokales Ostprignitz-Ruppin Markttreiben mit Kaffeeklatsch
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16:01 22.12.2013
Die Frauen von der WBQG aus Wittstock präsentierten traditionelle Handwerkskunst. Quelle: Madlen Wirtz
Jabel

In dem Stübchen war es am Nachmittag eng, "dafür aber sehr gemütlich", fanden die Besucher. "Das ist doch toll. Ich habe hier meine Ware und gleich neben mir sitzen die Menschen bei Kaffee und Kuchen. Ich habe hier schon sehr schöne interessante Gespräche geführt", sagte Silke Glöde aus Wittstock ganz begeistert. Sie hatte allerlei selbstgefertigte Kleinigkeiten vor sich auf dem Tisch ausgebreitet. Neugierig schauten sich die Marktbesucher durchs Sortiment. Sie gingen von Stand zu Stand. "Ich bin von der Fülle der Angebote erstaunt. Alles ist sehr schön, niedlich und einfallsreich", sagte Thea Fechner aus Wittstock.

Ein Gefühl von "mittendrin sein" hatte auch Cordula Bernhardt. Die Hobbykünstlerin kam ebenfalls aus Wittstock angereist. An ihrem Stand blieben die Besucher stehen. Ihre Blicke verharrten an den Keramikbildern. Die waren zwischen den Arbeiten einer Schmuckdesignerin und den Webfrauen von der Wittstocker Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (WBQG) zu bestaunen. Kaum einen Schritt weiter war der nächste Blickpunkt. Eine programmierbare Stickmaschine kann von verschiedenen wählbaren Motiven auch kunstvolle Initialie und anderes sticken. "Bestickte Handtücher sind für viele eine gute Geschenkidee", sagte Christine Scholz aus Vielitz. Sie hatte auch andere Handarbeiten dabei.

Bei der Fülle des Angebots war wahrscheinlich das Hilfsprojekt für Uganda zu kurz gekommen. Petra Puls fand kaum die Worte, diese Aktion mehrmals anzukündigen. Sie hatte am Sonnabend wahrlich alle Hände voll zu tun.

Die Gastronomin fliegt im Januar nach Uganda. In dem Dorf, das sie besucht, soll eine Schule gebaut werden. Sie beteiligt sich an dem Hilfsprojekt. Daher initierte sie am Sonnabend eine Tombola. Für den Einsatz von zwei Euro durfte jeder Besucher einmal würfeln. Wer eine Sechs hatte, durfte sich ein großes verpacktes Geschenk aussuchen. Alle anderen erhielten ein kleines Geschenk. Den Erlös aus der Tombola will Petra Puls mit auf die Reise nehmen. Vor Ort kauft sie Lebensmittel ein, die sie persönlich an die Dorfbewohner verteilt. "Dann weiß ich wenigstens, dass das Geld an die richtige Stelle kommt", sagt sie.

Von Madlen Wirtz

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