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Ostprignitz-Ruppin Mehr Geld für die Feuerwehr
Lokales Ostprignitz-Ruppin Mehr Geld für die Feuerwehr
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16:11 04.12.2017
Bei einem Säureunfall an der Raststätte Walsleben waren im August auch Feuerwehrleute aus dem Amt Temnitz beteiligt. Im kommenden Jahr will das Amt auch in bessere Schutzkleidung investieren. Quelle: Peter Geisler
Amt Temnitz

Das Amt Temnitz wird die Aufwandsentschädigung für seine Feuerwehrleute voraussichtlich erhöhen. Eine entsprechende Empfehlung hatten die Mitglieder des Amtsausschusses in der vergangenen Woche ausgesprochen. Vor allem Feuerwehrleute, die viel im Einsatz sind, aber auch Atemschutzgeräteträger sollen von der neuen Regelung profitieren.

Bislang bekommen die Feuerwehrleute für jeden Einsatz 7,50 Euro als Aufwandsentschädigung. Das Amt wollte diese Entschädigung streichen und stattdessen eine Pauschale von 50 Euro bezahlen. Das hatte Amtsausschussmitglied Burghard Gammelin jedoch kritisiert. Feuerwehrleute, die viele Einsätze hätten, seien durch diese Änderung benachteiligt, so der Walslebener Bürgermeister. „Ich kenne einige Leute, die sehr viel im Einsatz sind.“Gammelin hatte dafür plädiert, die Entschädigung pro Einsatz neben einer Pauschale beizubehalten. Dem hatten sich die übrigen Ausschussmitglieder angeschlossen.

Zahl der Atemschutzgeräteträger geht zurück

Auch die Atemschutzgeräteträger sollen künftig eine höhere Entschädigung bekommen. „Die Atemschutzgeräteträger werden weniger“, sagte Amtsbrandmeister Sebastian Giesert. Auch deshalb müsse die aufwändige Ausbildung der Atemschutzgeräteträger honoriert werden. So müssten Atemschutzgeräteträger regelmäßig ärztliche Untersuchungen absolvieren und jährlich an Prüfungen teilnehmen. Dafür sollen sie eine Pauschale von 50 Euro erhalten, ein Schulungstag soll mit 10 Euro abgegolten werden.

Die vom Amtsausschuss vorgeschlagenen Änderungen bei der Aufwandsentschädigung würden den Haushalt mit zusätzlichen 8000 Euro belasten. In der Woche vor Weihnachten soll der Ausschuss den Haushalt endgültig beschließen.

Neueres Fahrzeug am Standort Wildberg

Schon jetzt ist klar, dass das Amt Temnitz im kommenden Jahr ein neueres Löschgruppenfahrzeug für den Standort Wildberg kauft und bessere Schutzkleidung für die Feuerwehrleute anschafft (die MAZ berichtete). Fürs Warten des Fuhrparks wird das Amt im kommenden Jahr deutlich mehr ausgeben müssen. Allein für die Beseitigung von Rostschäden sind 20 000 Euro eingeplant – 13 000 Euro mehr als in diesem Jahr. „Da hat es einen immensen Sprung gegeben“, sagte Kämmerin Kerstin Dames in der vergangenen Woche bei der Haushaltsdiskussion. „Wir haben diverse Einsatzfahrzeuge mit Rostschäden.“

Von Frauke Herweg

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