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Ostprignitz-Ruppin Neue Kyritzer Bushaltestelle als Gefahrenquelle
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neue Kyritzer Bushaltestelle als Gefahrenquelle
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18:41 26.08.2014
Um zum Bus zu kommen, müssen die Schüler über die Straße, die zum Parkplatz führt. Außerdem sind die Aufstellflächen recht kurz. Quelle: André Reichel
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Kyritz

Außerdem sieht Steffen eine weitere Gefahr für die Schüler darin, dass sie die Zufahrtstraße des neuen Parkplatzes überqueren müssen, wenn sie zum Bus wollen. "Da können wir nur hoffen, dass sich dort auch alle Autofahrer rücksichtsvoll verhalten."

Diese Gefahrenpunkte hätten nach Ansicht von Steffen vermieden werden können, wenn man seitens der Kyritzer Stadtverwaltung den entsprechenden Hinweisen der ORP nachgekommen wäre. "Uns wäre es lieber gewesen, wenn die Busse schräg nebeneinander halten würden, dann könnten die Busse unabhängig voneinander abfahren", sagt der ORP-Geschäftsführer. Doch diesen und auch andere Hinweise im Vorfeld der Bauarbeiten seien nicht beachtet worden.

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Seit der Inbetriebnahme des Bushalteplatzes am Montag beobachtet der Kyritzer Betriebsverkehrshofleiter Tino Kornführer täglich die Situation vor Ort und konnte sich so ein umfassendes Bild von der Lage machen. Das Problem habe sich bereits bei einer Probefahrt in der letzten Ferienwoche abgezeichnet. Nun hätten sich die Befürchtungen bestätigt.

Die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke (parteilos) teilt indes Ulrich Steffens Sicherheitsbedenken in dieser Form nicht. Für alle sei dies eine neue Situation, an die sich die Fahrgäste wie auch die Busfahrer erst gewöhnen müssten, sagt Nora Görke auf Nachfrage der MAZ. Die Verwaltung sei aber bereit, in einzelnen Punkten nachzubessern.

Prinzipiell ist man seitens der Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft sehr zufrieden damit, dass in der Nähe des Kulturhauses und damit unweit von Gymnasium, Krankenhaus und den umliegenden Behörden eine moderne Haltestelle entstanden ist. "Das ist eindeutig eine Aufwertung des gesamten Areals", sagt ORP-Geschäftsführer Steffen. Er könne sich nur zu gut an die Zeiten erinnern, als der Platz noch nach jedem Regen zu einer Modderpiste wurde.

Von André Reichel

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