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Ostprignitz-Ruppin Neue Rettungswache: Groß, modern und teuer
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neue Rettungswache: Groß, modern und teuer
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00:17 28.02.2014
Auf der grünen Wiese wird die neue Rettungswache entstehen. Im Dezember 2015 soll der Millionenbau fertig sein. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

"Das geht aber nur, wenn alle Abläufe ideal klappen", sagte am Dienstag Mathias Wittmoser, Leiter des Amtes für öffentliche Sicherheit im Landkreis.

Wittmoser rechnet mit keinen großen Problemen. Der Kreis hat sich mit der Stadt abgestimmt und das 5500 Quadratmeter große Grundstück am Certaldoring hinter dem großen Angelladen ist auch schon gekauft. "Die Lage des Grundstücks ist sehr, sehr günstig", so Wittmoser. Denn es wird zwei Ausfahrten geben: eine über die Neustädter Straße und Bechliner Chaussee in Richtung Autobahn und eine über Certaldoring in Richtung Innenstadt oder Alt Ruppin. Damit ist der Rettungsdienst besser in der Lage, die Hilfsfristen einzuhalten. Vorgeschrieben ist, dass ein Rettungswagen in 95 Prozent der Fälle spätestens nach 15 Minuten am Einsatzort sein muss.

Die neue Rettungswache mit ihren 13 Stellplätzen wird die "größte, modernste und teuerste" im Landkreis. Der Eingeschosser soll in Stahlbeton-Skelett-Bauweise errichtet werden. "Das garantiert eine schnelle Bauzeit", sagte Dorett Bleck von der Planungsabteilung der Kliniktochter GZG. Denn viele Teile können vorgebaut werden. Zudem liege die Lebensdauer solcher Gebäude laut Experten bei 60 Jahren, die von Fertigteilhäusern bei lediglich 30 Jahren, so Bleck.

Für den Neubau erhält der Kreis keine Fördermittel. Vielmehr wird die Rettungswache über die Gebühren des Rettungsdienstes finanziert. Deshalb muss der Landkreis das Geld für die Investition vorschießen - und erhält es über eine Laufzeit von etwa 30 Jahren zurück.

Die Arbeiten sollen demnächst öffentlich ausgeschrieben werden. Offen ist, was mit den Hallen aus den 1970er Jahren passieren wird, in denen die Rettungswache derzeit untergebracht ist. "Die Hallen gehören den Kliniken", sagte Sven Kluge, Sachgebietsleiter Rettungsschutz. Vielleicht bauen diese auf die Fläche was Neues.

Von Andreas Vogel

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