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Ostprignitz-Ruppin Neuer Zaun soll Friedhof verkleinern
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuer Zaun soll Friedhof verkleinern
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16:11 26.02.2018
Zwei Sturmtiefs hintereinander haben Christdorfs Friedhofsmauer umstürzen lassen. Quelle: Privat
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Christdorf

Hatte vor einigen Monaten ein Gutachter noch die Stabilität der sich selbst tragenden, Jahrzehnte alten Friedhofsmauer in Christdorf bescheinigt, ist nach zwei schweren Unwettern nicht mehr viel übrig von dem Bauwerk. Als das Sturmtief „Xavier“ am 5. Oktober über die Region gefegt war, hatte es auch die Mauer in Mitleidenschaft gezogen. „Das Stück zur Straße nach Königsberg ist auf einer Länge von 30 Metern umgestürzt“, berichtete Christdorfs Ortsvorsteherin Kerstin Stintmann damals.

Nachdem die Stadt den Bereich durch ein provisorisch gezogenes Absperrband gesichert hatte, signalisierte sie der Ortsvorsteherin, dass man bezüglich ihrer Umgestaltungspläne des Areals rasch handeln wolle. „Die Standfestigkeit der verbliebenen Mauer wird geprüft“, teilte Wittstocks Stadtsprecher Jean Dibbert Anfang Oktober mit. Dann entscheide sich, ob es lohnt, die Mauer wiederzuerrichten oder eine andere Umfriedung in Erwägung zu ziehen. Jean Dibbert betonte in dem Zusammenhang die Bedeutung von Zäunen als Schutz vor Wildtieren.

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Eine Prüfung der Standfestigkeit ist seit dem vergangenen Wochenende, als das Sturmtief „Herwart“ auch Christdorf nicht verschonte, nun nicht mehr nötig. „Nun hat auch der zweite Teil der Mauer nachgegeben“, berichtete Kerstin Stintmann. Im Vorfeld habe man sich aber schon auf eine Verkleinerung des Areals sowie eine Umfriedung in Form eines Stabmattenzauns geeinigt. „Die Stadt hat den Zaun schon ausgeschrieben“, sagte die Ortsvorsteherin. Einen Termin für den Abriss des alten und die Errichtung des neuen Zaunes gebe es aber noch nicht.

Von Christian Bark