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Neuruppin Autobahn A24: zwei Vollsperrungen im Oktober
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16:52 09.10.2019
Rund um die Autobahnabfahrt Fehrbellin laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. An den neuen Kreisverkehren zu beiden Seiten der neuen Brücke werden dort zurzeit die Leitplanken montiert. Quelle: Reyk Grunow
Neuruppin

Der ADAC Berlin-Brandenburg warnt vor möglichen Staus rund um die A24 an diesem Wochenende. Wer kann, sollte die Region zwischen Neuruppin und Kremmen weiträumig umfahren. Von Freitagabend bis Montagfrüh ist die Autobahn A24 zwischen Neuruppin-Süd und Kremmen für sämtliche Fahrzeuge in beide Richtungen gesperrt.

Alle Autos werden ab Freitag über Dammkrug, Langen, Wustrau nach Herzberg und weiter über Sommerfeld nach Kremmen umgeleitet. Ob es zu Staus auf der Umfahrung kommt, hängt unter anderem davon ab, wie viele Autos an diesem Wochenende auf der A24 unterwegs sind.

„Auf jeden Fall müssen Autofahrer wegen der Vollsperrung zwischen Neuruppin-Süd und Kremmen die doppelte Fahrstrecke einplanen und etwa die dreifache Zeit“, sagt Jana Wierik vom ADAC Berlin-Brandenburg.

Alte Brücke an der Abfahrt Fehrbellin wird abgerissen

Zwischen Freitag, 11. Oktober, 22 Uhr und Montag, 14. Oktober, 5 Uhr soll die alte Brücke über die Autobahn an der Abfahrt Fehrbellin abgerissen werden. Das geht nur, wenn unter der Überführung kein Auto hindurch rollt. Vier Tage lang, vom 11. bis 14. Oktober, wird die A24 deshalb auf rund 20 Kilometern dichtgemacht.

Die Bauarbeiten fallen mitten in die Herbstferien. In 14 Bundesländern sind Familien derzeit im Urlaub. In Rheinland-Pfalz, Hessen, Mecklenburg-Vorpommen und Sachsen-Anhalt enden die Ferien an diesem Wochenende.

Die Polizei in Neuruppin hat sich darauf vorbereitet, dass es auf den Umleitungsstrecken Staus und andere Probleme geben könnte. Was die Sperrung einer Autobahn über ein ganzes Wochenende bedeuten kann, haben die Beamten in Oberhavel in den vergangenen Monaten mehrfach erlebt.

Autofahrer standen für Stunden im Stau

Rund um Mühlenbeck standen Autofahrer teilweise über mehrere Stunden, weil die Umleitungsstrecke durch den zusätzlichen Verkehr von der A10 heillos überlastet war. Schließlich mussten die Beamten an mehreren Stellen eingreifen und den Verkehr von Hand regeln, damit es überhaupt weiterging.

Auch an diesem Wochenende könnte es dazu kommen, auch wenn auf der A24 in aller Regel weniger Fahrzeuge unterwegs sind als auf der A10.

„Vorbereitet sind wir“, sagt Ariane Feuerbach von der Polizeidirektion in Neuruppin. Ihre Kollegen haben sich die offizielle Umleitungsstrecke zwischen Kremmen und Neuruppin noch einmal genau angesehen. „Wir kennen die neuralgischen Punkte“, sagt Ariane Feierbach. Wirklich eng könnte es eigentlich nur am Kreisel in Herzberg werden, wo der Verkehr auf der B167 und auf der Umfahrung zusammentreffen.

Vollsperrung bei Neuruppin in zwei Wochen

„Die Vollsperrung der Autobahn hat es in sich“, sagt Jana Wierik vom ADAC. Allerdings bliebe den Baufirmen bei so einer Maßnahme gar nichts anders übrig, als die gesamte Strecke zu unterbrechen. Das Ganze aufs Wochenende zu legen, hält sie noch für das geringere Übel: „Damit wird wenigstens der Berufsverkehr verschont.“

Die Vollsperrung an diesem Wochenende ist nur die erste. In zwei Wochen ist die A24 erneut dicht – dann zwischen Herzsprung und Neuruppin-Süd. Vom 25. bis 28. Oktober lässt die Havellandautobahn-Gesellschaft die alte Autobahnbrücke an der Abfahrt Neuruppin abreißen, bestätigt deren Sprecher Steffen Schütz.

Von Reyk Grunow

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