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Neuruppin A24 im September und Oktober kurz gesperrt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin A24 im September und Oktober kurz gesperrt
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18:21 29.08.2019
Am Dreieck Havelland wurde am Mittwoch der erste Teil der neu gebauten Fahrbahn (links) freigegeben. Ab Montag soll dort der gesamte Verkehr rollen. Die alte Fahrbahn (rechts) wird danach abgerissen. Quelle: Reyk Grunow
Neuruppin

Die gute Nachricht für alle Autofahrer: Der Ausbau der Autobahnen A10 und A24 zwischen Dreieck Pankow und Neuruppin kommt voran. „Etwa ein Drittel der Arbeiten haben wir bereits geschafft“, sagt Thomas Stütze, der technische Geschäftsführer der privaten Havellandautobahn-Gesellschaft.

Das Unternehmen hat die Bauarbeiten im Auftrag des Bundes übernommen. Bis 2022 soll die Gesellschaft die A10 auf je drei Spuren pro Richtung verbreitern und die A24 mit zwei Spuren je Fahrtrichtung neu bauen.

Vor gut einem Jahr haben die Bauarbeiten begonnen. Nicht alles lief seitdem so, wie die Autobahnbauer es sich gewünscht hätten. „Wir wissen, dass wir den Autofahrerinnen und Autofahrern einiges zugemutet haben“, räumt Thomas Stütze ein. Doch das Schlimmste könnte bald vorbei sein. Zumindest in einige Monaten.

Die ersten 3,5 Kilometer sind fertig

Am Mittwochmittag hatte die Havellandautobahn-Gesellschaft den ersten neu gebauten Abschnitt der Autobahn in betrieb genommen. seitdem rollen zwischen der Abfahrt Oberkrämer Oranienburg und dem Dreieck Havelland die Fahrzeuge auf rund 3,5 Kilometern in Richtung Hamburg über eine völlig neu gebaute Fahrbahn.

Am Montag soll dort auch der Verkehr in Richtung Berlin auf die neue Betonpiste geleitet werden. Kurz danach sollen die Baufirmen in diesem Bereich beginnen, auch die zweite Hälfte der alte A10 abzureißen.

Thomas Stütze ist technischer Geschäftsführer der Havellandautobahn-Gesellschaft. Quelle: Reyk Grunow

Auch auf der A24 ist der erste Teil der neuen Fahrbahn so gut wie fertig. zwischen Kremmen und Linumer Bruch werden zurzeit in Richtung Berlin die neuen Leitplanken rechts und links der Fahrbahn montiert. Stütze rechnet damit, dass Ende September auch dort die neue Betonfahrbahn für den Verkehr freigegeben werden kann.

Brücken bei Fehrbellin und Neuruppin sind fast fertig

Zwischen Kremmen und Neuruppin wird die Autobahn mit 31,5 Meter ein wenig breiter. Das liegt auch an einem breiteren Seitenstreifen.

Der wird auf der gesamten Strecke so gebaut, dass er theoretisch als dritte Fahrspur dienen könnte, wenn viele Fahrzeug unterwegs sind. Tatsächlich vorgesehen ist das bisher allerdings nur zwischen Kremmen und Fehrbellin.

An den Abfahrten Fehrbellin und Neuruppin werden seit Monaten neue Brücken über die Autobahn gebaut. Auch wenn es für Laien noch nicht so aussieht: Beide Brücken sollen schon in wenigen Wochen in Betrieb gehen. Die Brücke bei Fehrbellin Ende September, die bei Neuruppin voraussichtlich Mitte Oktober.

Alte Überführungen werden abgerissen

Unmittelbar danach sollen an beiden Abfahrten die alten Brücken abgerissen. zweimal muss die A24 deshalb für mehrere Tage voll gesperrt werden.

Am Wochenende vom 27. zum 30. September wird die Autobahn zwischen Neuruppin Süd und Kremmen für den gesamten Verkehr gesperrt. Vom 11. Oktober bis 14. Oktober dann zwischen der Abfahrt Herzsprung und Neuruppin-Süd. Die Sperrungen gelten jeweils von Freitag 22 Uhr bis Montag 5 Uhr.

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Sobald die Brücke bei Fehrbellin abgerissen ist, soll auch dort der Rest der neuen Fahrbahn fertiggebaut werden. „Das Widerlager der Brücke ist uns dabei bisher im Weg“, sagt Thomas Stütze.

Behinderungen an der Abfahrt Neuruppin

Er rechnet damit, dass der neu gebaute Teil der A10 zwischen Fehrbellin und Linumer Bruch in Richtung Berlin zu Weihnachten in Betrieb gehen kann. Der Abschnitt zwischen Neuruppin und Neuruppin Süd, allerdings erst Anfang 2020.

Für die neue Brücke muss auch die Autobahnabfahrt Neuruppin umgebaut werden. Vom 30. September bis 8. November ist die Abfahrt deshalb in Richtung Berlin gesperrt.

Im nächsten Jahr kommen Autofahrer dann weniger Behinderungen zu, auch wenn die Arbeiten an der Autobahn natürlich weitergehen. Immerhin sind die großen Brücken dann fertig. Und wo der Verkehr über die neuen Fahrbahnabschnitte rollt, hat er auch etwas mehr Platz als in den jetzige Baustellenabschnitten, heißt es von der Autobahn-Gesellschaft.

Von Reyk Grunow

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