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Neuruppin Freie Fahrt am Wochenende: A24 wird erst später gesperrt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Freie Fahrt am Wochenende: A24 wird erst später gesperrt
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16:54 27.09.2019
Die neue Brücke (l.), mit der die B 167 bei Neuruppin künftig über die Autobahn führen wird, ist fast fertig. Einige Wochen werden die Arbeiten aber noch dauern. Quelle: Reyk Grunow
Neuruppin/Fehrbellin

Die Bauarbeiter sind noch nicht soweit. Ende August hatten die Autobahnbauer angekündigt, dass die A 24 bei Fehrbellin voraussichtlich am letzten September-Wochenende (28./29.9.) gesperrt würde. Doch die Vollsperrung muss verschoben werden.

Wann genau die A 24 bei Fehrbellin unterbrochen wird, kann Steffen Schütz von der privaten Havellandautobahn-Gesellschaft derzeit nicht sagen. Fest steht nur: An dem ursprünglich geplanten Wochenende passiert es nicht.

Seit Mitte 2018 baut ein Konsortium aus privaten Unternehmen die A 10 und die A 24 zwischen Neuruppin und dem Dreieck Pankow neu. Dabei geht es nicht allein um die Fahrbahn. Auch rundherum ist jede Menge zu tun. Auf der knapp 70 Kilometer langen Strecke müssen 39 Brücken und Durchlässe erneuert und meist verbreitert werden.

Vollsperrung für den Brücken-Abriss

Zwei der größten Brückenbauvorhaben sind inzwischen fast fertig. An den Abfahrten Fehrbellin und Neuruppin hat die Havellandautobahn-Gesellschaft in den vergangenen Monaten jeweils eine neue Überführung über die A 24 errichten lassen. Das war nötig, weil die alten Brücken zu kurz waren. Unter ihnen gibt es nicht genügend Platz für die neue, etwas breitere Fahrbahn der Autobahn.

De neue Überführung zwischen Neuruppin und Dabergotz steht bereits, ist aber noch eingerüstet. Quelle: Reyk Grunow

Die Arbeiten an den neuen Überführungen sind inzwischen so gut wie abgeschlossen. Aber eben noch nicht ganz. Sobald die neuen Brücken ganz fertig sind, wird der Verkehr bei Fehrbellin und Neuruppin darüber geleitet.

Wenige Tage später sollen die alten Autobahnbrücken abgerissen werden. Dafür muss die A 24 jeweils ein Wochenende lang ganz unterbrochen werden. Zuerst bei Fehrbellin, wenige Wochen später bei Neuruppin.

Vor ein paar Wochen hatte Thomas Stütze, der technische Geschäftsführer der privaten Autobahn-Gesellschaft, noch gehofft, die alte Brücke an der Abfahrt Fehrbellin Ende September abreißen zu können. Unter Vorbehalt hatte er den Termin schon verkündet.

Falsche Informationen in offiziellen Portalen

Dieser Vorbehalt ist möglicherweise untergegangen. Dass das nun an diesem Wochenende doch nicht passiert, sorgt bei vielen Autofahrern für Verunsicherung. Noch am Freitag berichteten bundesweit diverse Informationsportale im Internet, die A24 sei bei Fehrbellin von Sonnabend bis Montag gesperrt.

Der Automobilclub ADAC hatte diese Information verbreitet, das Bundesverkehrsministerium und sogar das Land Brandenburg auf seinem eigenen Baustellenportal.

„Die von einigen Medien verbreitete Meldung zu angeblich bevorstehender Fahrbahnsperrung der A 24 zwischen den Anschlussstellen und Kremmen in Richtung Berlin trifft nicht zu“, stellt Steffen Schütz klar.

Thomas Stütze ist technischer Geschäftsführer der privaten Havellandautobahn-Gesellschaft, die die Strecke im Auftrag des Bundes neu baut. Quelle: Reyk Grunow

Er war seit Tagen bemüht, die Information in den Portalen zu korrigieren. Doch so einfach war das offenbar nicht. Viele Autofahrer erhalten weiter die Meldung, alles sei gesperrt, obwohl es das gar nicht ist.

Bei Fehrbellin entsteht derzeit nicht nur eine neue Autobahnbrücke. Auch die Abfahrten werden umgebaut. Auf beiden Seiten der A 24 hat die Havellandautobahn-Gesellschaft an der Verbindungsstelle zur Landesstraße einen Kreisverkehr bauen lassen.

„Die Kreisverkehre an der Anschlussstelle Fehrbellin werden nach derzeitigem Kenntnisstand Mitte Oktober in Betrieb gehen“, sagt Baufachmann Thomas Stütze. Voraussichtlich zwischen dem 10. und 11. Oktober können dort die ersten Autos rollen. Dann könnte möglicherweise auch die neue Brücke in Betrieb gehen. Ganz sicher ist das aber noch nicht.

Für die neuen Brücken müssen auch neue Zufahrten gebaut werden. Quelle: Reyk Grunow

Auch der konkrete Fertigstellungstermin für die Brücke bei Neuruppin ist noch unklar. In Richtung Dabergotz haben die Autobahnbauer bereits die erste Asphaltschicht für die neue Zufahrt zur Brücke aufgebracht. In Richtung Neuruppin ist bisher nur nackter Sand zu sehen.

Weil die Brücke einige Meter neben der bisherigen liegt, mussten auch die sogenannten Rampen ein paar Meter weiter nach Norden verlegt werden. Die alten Rampen werden zusammen mit der alten Überführung in den nächsten Monaten abgerissen. Wann genau das passiert, will die Havellandautobahn-Gesellschaft in den nächsten Wochen mitteilen.

Von Reyk Grunow

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