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Neuruppin Unverpacktladen: Das Geld ist da
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Unverpacktladen: Das Geld ist da
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00:23 14.06.2019
Elena Thayenthal will einen Unverpackt-Laden in Neuruppin aufmachen. Auf dem Neuruppiner Schulplatz hat sie bereits zweimal für plastikfreies Einkaufen demonstriert. Quelle: Andreas Vogel
Neuruppin

Die Crowdfunding-Aktion für den geplanten Neuruppiner Unverpacktladen war erfolgreich. Am Dienstagmorgen – eineinhalb Tage vor Ablauf der Frist – war das Spendenziel von 15.000 Euro erreicht. „Ich bin unglaublich erleichtert“, sagt die Initiatorin Elena Thayenthal. „Die vergangenen Wochen waren auch kräftezehrend.“

Im August will die 32-jährige Neuruppinerin einen Unverpacktladen in der Nähe des Neuruppiner Schulplatzes eröffnen – es wäre der erste in Nordbrandenburg. Um das gläserne Spendersystem finanzieren zu können, hatte Thayenthal Anfang Mai eine Crowdfunding-Aktion gestartet.

Mehr als 240 Spenden gingen schließlich auf der Internetplattform ein. Wer wollte, konnte sich seine Spende mit einem Einkaufsgutschein oder anderen Dankeschöns belohnen lassen.

Nachfrage ist offenbar da

Elena Thayenthal hatte ursprünglich noch ein zweites Fundingziel ausgerufen – weitere 15.000 Euro für den Ankauf der ersten Waren. „Das strebe ich jetzt nicht mehr an“, sagt sie. Das bisher eingeworbene Geld reiche aus, um den Eigenanteil für einen Bankkredit aufzustocken.

Wäre das erste Fundingziel nicht erreicht worden, wäre es schwierig gewesen, den Laden tatsächlich zu eröffnen. Dass sich so viele Menschen an der Aktion beteiligten, wertet Thayenthal durchaus als positives Zeichen. „Die Nachfrage ist offenbar da.“

Der Unverpacktladen mit einem kleinen angeschlossenen Café soll künftig Lebensmittel, Kosmetika und Putzmittel ohne Plastik anbieten. Kunden können sich Hülsenfrüchte, Nudeln oder auch Shampoos in mitgebrachte Gefäße abfüllen. Elena Thayenthal will zudem selbst hergestellte, pflanzliche Milch anbieten.

Von Frauke Herweg

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