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Neuruppin Doppel-Geburtstag
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17:41 09.12.2016
In einer Ausstellung gab es allerlei aus der Geschichte des Frauen- und Familienzentrums und der „Krümelkiste“ zu entdecken.
In einer Ausstellung gab es allerlei aus der Geschichte des Frauen- und Familienzentrums und der „Krümelkiste“ zu entdecken. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Der Eingangsbereich der sogenannten Krümelkiste in der Otto-Grotewohl-Straße in Neuruppin zeugt von 25 Jahren Aktivität des Frauen-und Familienzentrums. An den Wänden, in Fotoalben von der Decke hängend: Jung und Alt lacht auf den Bildern, sei es beim Grillfest, beim Bastelnachmittag, bei Ausflügen oder Sportveranstaltungen.

Staatssekretärin des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg, Almuth Hartwig-Tiedt Quelle: Peter Geisler

Zum Geburtstag des Zentrums und zum zehnjährigen Bestehen des Mehrgenerationenhauses „Krümelkiste“, in dem das Zentrum seinen Sitz hat, kamen gestern viele vertraute Gesichter, wie die Geschäftsführerin des Demokratischen Frauenbundes Brandenburg, Regina Zube, zu Beginn der Feier sagte. Unter den Gästen waren die Staatssekretärin des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg, Almuth Hartwig-Tiedt, die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, Marlies Grunst und Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde. Der Rathauschef erklärte, er sei beeindruckt, mit wie vielen Ideen und Herzblut das Haus all die Jahre geführt wurde. „Ein Haus ist nur so gut, wie es mit Leben gefüllt wird, und das hängt von den Menschen ab, die es führen“, sagte Golde und lobte die langjährige Leiterin Rosemarie Böhme als eine Frau mit Weitblick. Die sichtlich Gerührte gab das Lob gleich an „ihre Frauen“ weiter, ohne die sie die Arbeit nicht geschafft hätte.

Regina Zube, Geschäftsführerin des Demokratischen Frauenbundes Brandenburg, Betreiber des Mehrgenerationenhauses Quelle: Peter Geisler

Staatssekretärin Hartwig-Tiedt würdigte die „Krümelkiste“ als eine Anlaufstelle für Familien und einen Ort, der die Stadt lebenswert macht. „Wie heißt es so schön? Da wo man feiert und singt, da lasst euch nieder“, wandelte sie ein bekanntes Zitat ein wenig ab. Einen Wermutstropfen gab es allerdings auch: Anders als von den Akteuren der Krümelkiste erhofft, konnte die Staatssekretärin Freitag nicht zusagen, dass es für das Haus erneut eine Förderung in Höhe von 10 000 Euro wie im vergangenen Jahr geben wird. Unsicher ist nach wie vor auch, wer das Haus künftig leiten soll. Nachdem Silija Weßelmann das Haus im Sommer dieses Jahres aus persönlichen Gründen verlassen hatte, sucht der Demokratische Frauenbund als Betreiber zum 1. Januar 2017 eine neue Leitung. Bisher haben sich drei potenzielle Leiter beworben, auch ein Mann ist dabei, wie Zube der MAZ verriet. Trotz der bereits abgelaufenen Frist nimmt sie noch Bewerbungen an und hofft, noch vor Weihnachten eine Entscheidung treffen zu können.

Von Lisa Neumann

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