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Neuruppin Baustellen und Sperrungen rund um Neuruppin
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Baustellen und Sperrungen rund um Neuruppin
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00:24 20.06.2019
Der Abzweig nach Storbeck von der Wittstocker Allee in Neuruppin wird völlig umgebaut. Quelle: Reyk Grunow
Neuruppin

Ferienzeit ist Baustellenzeit: Zu den ohnehin bestehenden Baustellen kommen in den nächsten Tagen noch einige hinzu. Eine der größten: In den nächsten Monaten lässt das Land den Abzweig nach Storbeck von der Wittstocker Allee bei Neuruppin umbauen.

Voraussichtlich ab Montag, 24. Juni, wird es nicht mehr möglich sein, von der Wittstocker Allee in Richtung Storbeck und Wittstock abzubiegen. Die Landesstraße L18 wird dort für den gesamten Verkehr gesperrt. Dort geht in den kommenden Wochen gar nichts mehr.

Erste Behinderungen gibt es ab Montag aber auch auf der verlängerten Wittstocker Allee, der L16 von Neuruppin aus in Richtung Kunsterspring und Rheinsberg. Diese Straße wird zunächst aber nur halbseitig gesperrt, teilt der Landesbetriebs Straßenwesen mit. Mit einer Ampel werden alle Fahrzeuge zunächst um die Baustelle herumgeleitet.

Um mehr Verkehrssicherheit zu schaffen, soll der Abzweig der L18 von der Wittstocker Allee ein paar Meter weiter nach Süden verlegt werden. Parallel dazu lässt das Land Leitungen verlegen, um das Regenwasser von der Landesstraße künftig in einen benachbarten Graben ableiten zu können.

Die Arbeiten an der L18 in Richtung Storbeck sollen bis Anfang August beendet sein. Danach lässt der Landesstraßenbetrieb die L16 von dieser Kreuzung in Richtung Kunsterspring und Rheinsberg ausbauen.

Bauarbeiten bis Oktober 2019

Dort soll unter anderen die alten Betonplatten herausgerissen werden, die bisher die Fahrbahn bilden. Sie werden durch eine neue Asphaltdecke ersetzt. Dafür ist die Straße in Richtung Kunsterspring voraussichtlich ab 2. August voll gesperrt.

Wie lange diese Sperrung dauert, konnte die Sprecherin des Landesstraßenbetriebs, Cornelia Mitschka, auf Nachfrage noch nicht sagen. Geplant ist, dass die gesamten Bauarbeiten an der Kreuzung bis Mitte Oktober beendet sind.

Cornelia Mitschka geht davon aus, dass Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei während der gesamten Bauzeit den gesperrten Abschnitt passieren können. „Das ist eigentlich die Regel bei unseren Sperrungen“, sagt sie: „Im Notfall fahren die immer durch.“

Pflastersteine aus China sind endlich da

Die Bauarbeiten gehen auch in Neuruppin weiter. Ab dieser Woche soll das letzte Teilstück Friedrich-Ebert-Straße fertiggestellt werden. Mehrere Wochen lang ruhte die Baustelle dort. Laut Stadtverwaltung fehlte Material. Inzwischen wurden die Steine aus China per Schiff nach Deutschland geliefert. In einer Woche werden sie in Neuruppin erwartet, sagt Stadtsprecherin Michaela Ott.

Bis die Straße wieder befahrbahr ist, dürfte es aber noch einige Wochen dauern. Die Pflastersteine werden in einem Betonbett verlegt, das erst aushärten muss.

Sperrungen in Treskow, Karwe und bei Wall

Gesperrt ist ab dieser Woche auch ein Teil der Erich-Dieckhoff-Straße und des Treskower Rings in Treskow. Dort wird die Fahrbahndecke erneuert. Das dauert voraussichtlich bis Ende Juni.

Für die nächsten drei Wochen ist die Straße zwischen Pabsthum und Wall gesperrt. Dort lässt die Stadt Neuruppin einen maroden Durchlass sanieren.

Auch die Bahnhofstraße in Karwe ist noch für mehrere Wochen gesperrt. Sie sollte eigentlich schon Ende 2018 fertiggestellt sein.

Behinderungen in Wulkow und Tarmow

Mit Behinderungen müssen Autofahrer weiterhin in Wulkow rechnen. Die Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt dort werden noch mindestens bis zum Ende des Jahres dauern. Fahrzeuge werden über eine Behelfsstraße um die Sperrung herumgeleitet.

Einen weiteren Umweg muss jeder in Kauf nehmen, der nach Tarmow will. Auch dort lässt das Land die Ortsdurchfahrt erneuern. Sie ist bis Ende 2019 voll gesperrt. Während der Sommer Ferien müssen die Busse der Linie 756 einen Umweg fahren.

Bis 4. August müssen Passagiere eine längere Fahrzeit zwischen Fehrbellin und Linum in Kauf nehmen. Die Tarmower müssen sich in dieser Zeit mit einem Rufbus behelfen, der nur auf Bestellung (Telefon: 03391/40 06 18) fährt.

Von Reyk Grunow

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