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Neuruppin Gedenkstele für Marianne Kühn-Berger enthüllt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Gedenkstele für Marianne Kühn-Berger enthüllt
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17:10 27.06.2019
Die Frauen des Lions Club Effi Briest mit der Gedenkstele für Marianne Kühn-Berger. Die Künstlerin war Ehrenmitglied. Quelle: Hannah Rüdiger
Neuruppin

Modejournalistin, Kostümbildnerin, Miniaturmalerin, Friedensaktivistin und Wahlneuruppinerin – Marianne Kühn-Berger war Vieles. Der facettenreichen Künstlerin wurde nun mit einer Gedenkstele auf der Grünfläche der Neuruppiner Stadtverwaltung gedacht. „Marianne ist viel zu früh von uns gegangen“, sagte Jens-Peter Golde bei der feierlichen Enthüllung des Denkmals. „Die Einladungen für ihren 90. Geburtstag waren schon so gut wie gedruckt.“

Die Künstlerin war 2016 im Alter von 89 Jahren in Neuruppin gestorben. An sie erinnert nun ein schlichter, grauer Pfeiler, der den Körper für einen steinernen weiblichen Kopf ohne Gesichtszüge bildet. Am Donnerstag enthüllten die beiden Söhne von Marianne Kühn-Berger gemeinsam das Kunstwerk auf der Grünfläche hinter dem Haus A der Stadtverwaltung an der Karl-Liebknecht-Straße.

Zu Gast waren alte Weggefährten, befreundete Künstler und die Frauen vom Lions Club Neuruppin Effi Briest, die sich lange für ein Denkmal zu Ehren von Kühn-Berger eingesetzt hatten.

Auf dem Gelände der Stadtverwaltung Neuruppin wurde am Donnerstag eine Gedenkstele für Marianne Kühn-Berger enthüllt. Quelle: Hannah Rüdiger

Marianne Kühn-Berger war nicht nur eine begnadete Künstlerin“, sagte Liane Lange-Neiß, Präsidentin des Lions Club Neuruppin Effi Briest. „Sie war auch Ehrenmitglied des Lions Club und eine ganz besondere Frau.“ Die Kosten für die Stele, die sich auf etwa 9500 Euro belaufen, trug der Lions Club. In dem Kunstwerk stecke „eine Menge Herzblut“, erklärte die Clubvorsitzende.

Auch der frühere Bürgermeister Otto Theel hielt eine kurze Laudatio auf die Künstlerin. „Sie brachte einen großen Schatz an Wissen und Lebenserfahrung in unsere Stadt ein“, sagte er. „Ihre stets strahlenden Augen werden wir sehr vermissen.“

Mariane Kühn-Berger machte sich ab den 1950er Jahren einen Namen als Modejournalistin bei der DDR-Frauenzeitschrift „Sibylle“ und mit dem Design der Stewardessen-Kostüme der Fluggesellschaft Interflug. Nach Neuruppin zog die vielseitige Künstlerin im Jahr 1992.

Von Hannah Rüdiger

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