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Neuruppin Jetzt kommt Hilfe für Gnewikows marode Straße
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Jetzt kommt Hilfe für Gnewikows marode Straße
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17:05 30.07.2019
Am Freitag hatten Abgeordnete des Kreistags vor der Kamera des RBB-Fernsehens Hilfe versprochen, jetzt haben sie die auf den Weg gebracht. Quelle: Reyk Grunow
Gnewikow

Diesmal haben sich Kreisverwaltung und Kreistagsabgeordneten nicht lange Zeit gelassen. Nachdem sie am Freitag Hilfe für die marode Gutsstraße in Gnewikow angekündigt hatten, machen sie jetzt Nägel mit Köpfen.

Die Kreisverwaltung hat bereits am Montag Brechsand in die breiten Fugen zwischen den Pflastersteinen vor dem Gnewikower Jugenddorf verteilen lassen.

Die Mitarbeiter im Bauamt hoffen, dass der Sand die Fugen auf Dauer ausfüllen kann. Klappt das, dann sollen die Verkehrsschilder abgebaut werden, die Radfahrer bisher vor dem wackeligen Pflaster zum Absteigen auffordern.

Kreistags soll im September entscheiden

Im ersten Versuch hat das noch nicht ganz geklappt, räumte Kreissprecher Alexander von Uleniecki am Dienstag ein. Deshalb soll noch einmal Brechsand nachgelegt und in die Fugen gefegt werden.

Ohnehin ist der Sand nur eine Notmaßnahme. Die Straße richtig zu sanieren würde nach Schätzungen des Landkreises 160.000 bis 200.000 Euro kosten.

Seit Jahren gilt wegen der vielen losen Steine Tempo 10 auf der Ortsdurchfahrt von Gnewikow. Dabei wird es vorerst auch bleiben. Quelle: Peter Geisler/Archiv

Trotzdem soll auch das jetzt endlich passieren. In dieser Woche haben CDU, Die Linke und die Fraktion Bauern/Freie Wähler/FDP einen gemeinsamen Antrag dazu für die nächste Kreistagssitzung im September vorgelegt.

Nicht mehr aufs Gerichtsverfahren warten

Der Kreistag soll den Landrat demnach beauftragen die Straße zu sanieren – notfalls auch dann, wenn der Landkreis auf den Kosten sitzen bleibt. Die Arbeiten sollen von einem Gutachter begleitet werden, der festzustellen versucht, wer die bisherigen Schäden verursacht hat.

Der Landkreis soll nicht mehr warten, bis irgendwann ein Gutachten vorliegt, das vom Gericht beauftragt wurde. Das Verfahren dort dauert schon vier Jahre, Ende offen. Jetzt soll der Kreis selbst aktiv werden.

Von Reyk Grunow

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