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Neuruppin IHK eröffnet ihr Haus der Wirtschaft
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin IHK eröffnet ihr Haus der Wirtschaft
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00:24 18.02.2019
Falco Stephan, Peter Heydenbluth, Chef der IHK-Potsdam, und Mario Tobias, Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam (v. l.) vor dem Haus.
Falco Stephan, Peter Heydenbluth, Chef der IHK-Potsdam, und Mario Tobias, Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam (v. l.) vor dem Haus. Quelle: Andreas Vogel
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Neuruppin

Mehr als 50 Gäste haben sich am Freitag die Eröffnung des neuen Regionalcenters der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam in Neuruppin nicht entgehen lassen. Der rund 500.000 Euro teure Neubau an der Ecke Neustädter/Thomas-Mann-Straße sei in „Rekordzeit an einem Premium­standort“ in der Kreisstadt errichtet worden, lobte Landrat Ralf Reinhardt (SPD).

Baufirmen haben vereinbarte Zeit eingehalten

Die Baufirmen aus der Region hätten damit gezeigt, dass sie sowohl verabredete Bauzeiten einhalten können, als auch die vereinbarten Kosten. „Das lässt hoffen“, sagte Reinhardt nicht ohne Hintergedanken. Schließlich entsteht nur 100 Meter entfernt an der Neustädter Straße gerade ein Neubau für die 130 Mitarbeiter des Gesundheitsamtes und des Jobcenters des Landkreises. Sie sollen möglichst noch vor Weihnachten in ihre neuen Büros umziehen können.

Glückliche Gesichter: Mario Tobias, Hauptgeschäftsführer der IHK Potsdam, Peter Heydenbluth, Präsident der IHK Potsdam, Landrat Ralf Reinhardt (SPD) und Falko Stephan, Chef des IHK-Regionalcenters in Ostprignitz-Ruppin (v. l.)  nach dem Durchschneiden des obligatorischen Eröffnungsbändchens. Quelle: Andreas Vogel

Im neuen Haus der Wirtschaft der IHK in Neuruppin könne nun gut beobachtet werden, ob und wie gut in der Kreisverwaltung gearbeitet werden, scherzte Peter Heydenbluth, der Präsident der IHK Potsdam. Er forderte zudem vom Land eine weitere Stärkung des ländlichen Raumes. „Die Belange der Wirtschaft müssen an erster Stelle stehen“, so Heydenbluth.

Falko Stephan, der Leiter des IHk-Regionalcenters in Neuruppin, bedankte sich indes vor allem bei Thomas Huch und Bert Krsynowski. Die zwei Unternehmer hätten mit ihren zahlreichen Gesprächen dafür gesorgt, dass die IHK Abstand von den Plänen genommen habe, künftig auf so ein Beratungszentrum in der Fontanestadt zu verzichten, da es auch eines in der Prignitz gebe. Dieses betreut knapp 4800 Unternehmen, das in Neuruppin mehr als 6100 Firmen.

Auf Firlefanz wurde beim Bau verzichtet

Bei dem zweistöckigen Neubau sei auf „Firlefanz verzichtet“ worden, so Stephan. Vielmehr setze die IHK in dem Beratungszentrum auf moderne Technik ohne Kabel, auf das barrierefreie Umfeld sowie auf die zwei Räume, die schnell für den jeweiligen Bedarf umgeräumt werden könnten – sei es nun für Gespräche mit zwei oder mit bis zu 50 Leuten. „Das ist wirklich ein geniales Grundstück“, lobte Stephan und verwies sowohl auf die Bundesstraße B167 vor der Tür als auch auf die nahe Bushaltestelle und den nicht weit entfernten Bahnhof West.

Den Standort an der Thomas-Mann-Straße, auf dem sich zuletzt ein alter Spielplatz befand, hatte Robert Liefke, der Chef der Neuruppiner Wohnungsbaugesellschaft NWG, ins Spiel gebracht. Bürgermeister Jens-Peter Golde und die Stadtverordneten hatten dann grünes Licht dafür gegeben.

Vizebürgermeister: „ein Signal für die Region“

„Das Regionalcenter ist ein klares Signal für die Region“, betonte Neuruppins Vize-Bürgermeister Arne Krohn. Er setzt darauf, dass sich durch die „sehr engen Kontakte“ mit der IHK auch weiterhin auftretende Probleme von Unternehmen schnell lösen lassen.

Mit einem Lächeln verfolgte Andreas Flügel die Eröffnung des „Hauses der Wirtschaft“. Flügels Firma hatte maßgeblich die Arbeiten für das neue IHK-Center koordiniert und viel Lob erhalten. Flügel bedankte sich mit einem geschliffenen Stein für die Außenanlage.

Von Andreas Vogel