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Neuruppin Kampf gegen Spinner beendet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Kampf gegen Spinner beendet
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17:27 29.05.2019
Warnung vor den Spinnern. Quelle: Alexander Beckmann
Neuruppin

Die Giftsprüh-Aktionen gegen die Raupen des Eichenprozessionsspinners in Ostprignitz-Ruppin sind beendet. Die Arbeiten konnten am Dienstagnachmittag abgeschlossen werden, teilte am Mittwoch Kreissprecher Alexander von Uleniecki mit. Demnach wurden die Blätter von etwa 4200 Eichen im Landkreis mit dem Gift Dipel Es besprüht. Dafür hat der Landkreis rund 30.000 Euro ausgegeben, das sind etwa 5000 Euro weniger als vor einem Jahr. Damals wurden knapp 5000 Bäume mit dem Gift besprüht.

Kreis Prignitz sprüht weiter aus der Luft

Die Haare der Raupe haben kleine Widerhaken, die bei Menschen zu allergischen Reaktionen führen können. Deshalb geht der Landkreis seit mehreren Jahren gegen die Eichenprozessionsspinner vor, erst sogar aus der Luft. Seit dem vergangenen Jahr wird nur noch auf spezielle Gebläse gesetzt, die vom Boden aus das Gift in eine Höhe von bis zu 20 Metern gesprüht habe. Im Kreis Prignitz wird auf beide Varianten gesetzt: Dort wurden 230 Hektar aus der Luft und 170 Hektar vom Boden aus besprüht.

Möglicherweise werden in den nächsten Tagen noch Raupen an den Bäumen von Bundes- und Landesstaßen in Ostprignitz-Ruppin bekämpft. Dies habe aber nicht der Landkreis, sondern der Landesbetrieb Straßenwesen für Straßenwesen beauftragt, so Kreissprecher von Uleniecki.

Aktion wird wohl Ende August ausgewertet

Die Waldflächen in Ostprignitz-Ruppin werden in diesem Jahr laut Annett Engelmann von der Oberförsterei Neuruppin nicht besprüht. Grund: Der Raupenbefall ist so weit zurückgegangen, dass eine Behandlung der Bäume mit dem Gift nicht notwendig ist.

Der Landkreis wird voraussichtlich Ende August auswerten, wie erfolgreich die Giftsprüh-Aktion in Ostprignitz-Ruppin in diesem Jahr war.

Von Andreas Vogel

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