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Neuruppin Land prüft Pläne für Kita in Radensleben
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Land prüft Pläne für Kita in Radensleben
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17:22 02.01.2019
Erster Spatenstich für die neue Kita. Quelle: Cornelia Felsch/Archiv
Radensleben

Die Radenslebener können es kaum abwarten, dass der Bau der neuen Kita endlich beginnt. Im September haben die evangelische Kirchengemeinde und die Stadt Neuruppin schon gemeinsam den ersten Spatenstich für den Neubau gefeiert. Doch seitdem rührt auch auf der Baustelle hinter der Radenslebener Dorfkirche nichts.

Gregor Hamsch, der Geschäftsführer der Kirchengemeinde Protzen-Wustrau-Radensleben, hofft, dass sich das in einigen Wochen endlich ändert. „Zurzeit liegen die Unterlagen zur Prüfung beim Landesamt für Bauen und Verkehr“, sagt er.

Die Kirchengemeinde als Bauherr hofft auf Fördermittel für das Projekt. Etwas mehr als zwei Millionen Euro sind für die neue Kita eingeplant. Bei solchen Summen muss das Land vorher die Pläne prüfen, um sicherzugehen, dass der Bau angemessen ist und nicht überdimensioniert.

Die neue Kita wird gebraucht

Grundsätzlich sind sich alle einig, dass es neuer Kindergarten dringend gebraucht wird. Bisher werden die Mädchen und Jungs der evangelischen Kita im alten Pfarrhaus neben der Kirche betreut. Doch dort reicht der Platz hinten und vor nicht. Für einen Kindergarten war das Haus eben auch nie geplant.

Wilhelm von Quast hatte es 1907 im Stile einer modernen Vorstadtvilla als Wohnhaus repräsentatives für den Pfarrer bauen lassen. Erst später ist der Kindergarten dort eingezogen.

Die Kita in Radensleben ist eine der ältesten weit und breit. Im September hat die Gemeinde ihre Gründung vor 170 Jahren gefeiert. Der damalige Gutsherr Ferdinand von Quast – Begründer der Denkmalpflege in Preußen und erster Staatskonservator – hatte sie 1848 gegründet.

Mehr Platz für Kinder und den Ortsbeirat

Seit 2016 denkt die Kirchengemeinde über einen Neubau nach. Platz genau gibt es auf dem Grundstück hinter der Dorfkirche. Und gebraucht werden die Kitaplätze auch. Bisher werden 23 Kinder in Radensleben betreut, künftig soll es Platz für 40 Mädchen und Junge geben.

Spannend sind die Pläne aber nicht nur für junge Eltern. In dem geplanten Gebäude soll auch Platz für einen Dorftreff sein, in dem der Ortsbeirat oder Verein zusammenkommen können. Seit mehr als zehn Jahren drängen die Radenslebener schon darauf, aber alles Varianten für ein solches Gemeinschaftshaus haben sich bisher zerschlagen.

Lange gab es Überlegungen, das sogenannte Altenteil derer von Quast dafür umbauen zu lassen. Doch das hätte mehrere Millionen Euro gekostet – so viel, dass erst die Stadt Neuruppin, später auch ihre Tochterfirma NWG daran verzweifelt sind. Die Stadt Neuruppin zahlt 50.000 Euro Zuschuss für den Raum.

Von Reyk Grunow

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