Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Neuruppin NWG sucht Ideen für die Neuruppiner Schulzenstraße
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin NWG sucht Ideen für die Neuruppiner Schulzenstraße
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
17:20 10.01.2019
Die NWG hat die Häuser neben der Baulücke erst einmal mit Folie und zusätzlichen Stützen sichern lassen. Quelle: Peter Geisler
Anzeige
Neuruppin

Die Baulücke in der Neuruppiner Schulzenstraße soll schnell verschwinden. Die Neuruppiner Wohnungsbaugesellschaft (NWG) will noch in diesem Jahr beginnen, die Fläche an der Ecke Schulzen- und August-Bebel-Straße wieder zu bebauen. Das bestätigte NWG-Chef Robert Liefke auf Nachfrage.

Ende 2018 hatte das Unternehmen das heruntergekommene Haus abreißen lassen, das dort bisher stand. Das Gebäude hatte bis 2018 der Stadt Neuruppin gehört, die es schließlich an ihre Tochterfirma NWG übertrug. Die sah allerdings wenig Chancen, den Bau zu erhalten.

Die Schäden an dem vernachlässigten Gebäude waren so groß, dass die Bauaufsicht des Landkreises bereits 2017 einschritt und eine sofortige Sicherung der maroden Wände forderte.

Abriss nur mit Auflagen

Stadt, Kreis und Denkmalbehörde haben schließlich zugestimmt, den Bau abzureißen. Zuvor musste die NWG die gesamte Bausubstanz durch Fachleute dokumentieren lassen, damit auch in Jahrzehnten noch nachvollziehbar ist, wie dort nach dem Stadtbrand gebaut wurde.

Zu den Auflagen gehörte auch, für den geplanten Neubau im Neuruppiner Sanierungsgebiet eine Art Gestaltungswettbewerb zu organisieren. „Das Verfahren läuft inzwischen“, sagt NWG-Chef Liefke.

Drei Planungsbüros wurde aufgefordert, Ideen auszuarbeiten, wie ein neues Gebäude an der Schulzenstraße aussehen könnte. Mit den Ergebnissen rechnet Liefke in wenigen Wochen. Mitte April sollen die Entwürfe mit Denkmalbehörde, Kreis und Stadt abgestimmt werden.

Nachbarn sollen keinen Schaden nehmen

Erst danach ist klar, was dort wie gebaut werden darf. „Wir hoffen, in diesem Jahr noch den Grundstein lege oder sogar die Bodenplatte gießen zu können“, sagt der NWG-Chef.

Bis dahin werden aber noch einige Monate vergehen, Um in der Zwischenzeit Schäden an den Nachbarhäusern zu verhindern, hat die städtische Wohnungsgesellschaft deren Wände sichern lassen. Folie soll verhindern, dass Feuchtigkeit eindringen und vielleicht sogar den Lehm der historischen Bausubstanz angreifen kann. Stützen aus dicken Holzbalken sollen für zusätzliche Stabilität sorgen, solange das Nachbarhaus fehlt.

Nicht nur die NWG will in dem Bereich bauen. Auch die Sparkasse hat vor zu investieren. Ihr gehört das Gebäude des ehemaligen Jugendtreffs Mittendrin an der Ecke August-Bebel- und Schinkelstraße, und sie plant auch einen Neubau auf der gegenüberliegenden Seite, wo sich bisher ein privater Parkplatz befindet.

Von Reyk Grunow

In mehr als 40 Bussen wird in Ostprignitz-Ruppin seit dieser Woche für das Projekt „Helfen kann jeder“ des Vereins Pepiniere geworben. Der Verein will vor allem Kinder dafür sensibilisieren, nicht einfach wegzuschauen, wenn Menschen in Not sind.

10.01.2019

Vor 25 Jahren wurde der Ortsverband des Technischen Hilfswerks in Neuruppin gegründet. Die Helfer rücken immer dann aus, wenn andere allein nicht weiterkommen. Der erste Einsatz war besonders schwer.

09.01.2019

Der Seniorenbeirat von Neuruppin hatte für Mittwoch zu seinem Neujahrsempfang geladen – auch Stadtverordnete und Ortsvorsteher. Die haben seit Monaten über das Haus der Begegnung diskutiert.

12.01.2019