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Neuruppin Naturschutz: Beirat sucht noch einen Experten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Naturschutz: Beirat sucht noch einen Experten
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17:51 15.01.2020
Mathias Gebauer ist neuer Vorsitzender des Naturschutzbeirates im Landkreis. Quelle: Andreas Vogel
Neuruppin

Der im Dezember neu berufene Naturschutzbeirat des Landkreises sucht noch einen Experten, der sich mit Hautflüglern und Insekten gut auskennt. „Da fehlt uns noch eine geeignete Person“, sagte am Mittwoch Karin Schönemann, die bei der Kreisverwaltung das Sachgebiet Naturschutz leitet.

Beirat trifft sich viermal im Jahr

Der Beirat bestehe deshalb derzeit nur aus 13, statt der vorgesehenen 14 Personen. Diese treffen sich normalerweise auf Einladung der Naturschutzbehörde viermal im Jahr, um über ein Schwerpunktthema sowie im Schnitt über sechs, sieben Anträge zu beraten, bei denen es oft um Ausnahmen für Bauprojekte geht, etwa wenn Bäume gefällt, Windräder errichtet oder in Schutzgebieten gebaut werden soll. „Das Amt bereitet die Anträge vor und der Beirat muss entscheiden, ob er zustimmt oder ablehnt“, sagte Schönemann. Für die Behörde sei dabei nicht die Abstimmung an sich entscheidend, sondern die Argumentationen der Fachleute.„Wir in der Behörde sind eigentlich Verwaltungsfachangestellte und keine Biologen oder Landschaftsplaner“, so Schönemann.

„Wir stellen unser Wissen bereit und unterbreiten Vorschläge, wie etwas besser gemacht werden kann“, sagte Mathias Gebauer. Der 42-Jährige Landschaftsarchitekt und Umweltplaner, der seit 2008 den Rheinsberger Schlossgarten leitet, wurde im Dezember zum Vorsitzenden des Naturschutzbeirates gewählt.

Es geht meist um interne Daten

Gebauer will den Beirat, den es bereits seit 1994 gibt und dem er seit fünf Jahren angehört, mehr in das Licht der Öffentlichkeit rücken – auch wenn die Sitzungen stets hinter verschlossenen Türen stattfinden, weil es dabei immer um interne Daten von Projekten und laufende Verfahren geht. Eine Aufgabe des Beirates sei es aber auch, die Ziele des Naturschutzes der Öffentlichkeit zu vermitteln. Abgestimmt werden müsse noch, wie das künftig gelingen könnte, sagte Sachgebietsleiterin Schönemann.

Von Andreas Vogel

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