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Neuruppin 100 neue Bäume für die Stadt
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17:44 01.10.2019
Planer und Invester Hans Harms mit Neuruppins Baudezernenten Arne Krohn sowie Sachbearbeiter Christian Duchrau und Geschäftspartnerin Evelin Krafack (von links) an der gepflanzten Allee. Quelle: Andreas Vogel
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Neuruppin

Die doppelte Baumreihe soll einmal das grüne Eingangsensemble der Fontanestadt für alle Besucher sein, die Neuruppin von der Autobahn aus Richtung Bechlin ansteuern: Denn hinter dem Union-Kino und dem Gebäude der Kreisverwaltung an der Heinrich-Rau-Straße wurden entlang der Ortsdurchfahrt der B 167 insgesamt 100 Bäume gepflanzt, 62 Feldahorne, 21 Hainbuchen, 14 Baumhaseln sowie drei Winterlinden.

Den gordischen Knoten gelöst

Die Kosten dafür hat Investor Hans Harms übernommen, der die vier Märkte – Aldi, Medimax, Rewe und Woolworth – an diesen Standort gegenüber dem Ruppiner Einkaufszentrum (Reiz) rangeholt hat. Für die Fontanestadt verschwand damit ein jahrelanges Ärgernis – die Privatstraße zwischen dem Reiz-Parkplatz und dem alten Aldi-Markt bestand zum Ärger vieler Kunden zuletzt fast nur noch aus Löchern.

Investor Harms habe den „gordischen Knoten“ gelöst, an dem die Verwaltung wegen der verschiedenen Eigentümer der Flächer zuvor gescheitert sei, sagte Neuruppins Baudezernent Arne Krohn am Dienstag. Harms kaufte nach einigen Verhandlungen einfach alle Grundstücke, so dass auf dem etwa 5000 Quadratmeter großen Areal nicht allein die vier Märkte gebaut werden konnten. Vielmehr wurde auch die bisherige Privatstraße zu den vier Märkten völlig neu angelegt.

Harms: Die Außenanlagen haben eine Million Euro gekostet

Weil durch die Arbeiten viel Fläche versiegelt wurde, hatte sich Investor Harms gegenüber der Stadt verpflichtet, 100 Bäume neu zu pflanzen. Das ist nun geschehen. Dabei haben sowohl die Kreisverwaltung als auch der Betreiber des Union-Kinos mitgespielt, betonte Baudezernent Krohn – nur so konnte, ungeachtet der Grundstücksgrenzen, eine zweireihige Allee entlang der Ortsdurchfahrt der B 167 gepflanzt werden.

„Allein das Gestalten der Außenanlagen hat eine Million Euro gekostet“, sagte Harms am Dienstag. Demnach lagen die Gesamtkosten für das Errichten der vier Märkte bei rund 15 Millionen Euro. Dennoch ist es laut Harms nicht schwierig gewesen, die Märkte für Neuruppin zu gewinnen. „Die Stadt ist eine der wenigen, die bei Investoren ganz oben stehen, weil hier wirklich was passiert.“ Zudem würden die Investoren von der Verwaltung „auf Augenhöhe“ behandelt, betonte Harms.

Pläne für zwei Märkte in Wittenberge

Schon deshalb würde er jederzeit weitere Projekte in der Fontanestadt verwirklichen. Derzeit hat Harms, der in Neuruppin den Edeka-Markt an der Trenckmannstraße entwickelt hat, aber erst einmal Wittenberge im Blick. Dort sollen ein Rewe-Markt sowie ein Woolworth, beide etwas kleiner als in Neuruppin, sowie vielleicht ein Markt für Tierfutter entstehen. Harm hofft, bis Ende des Jahres die Baugenehmigung dafür zu haben, dann könnten die Arbeiten in Wittenberge im Frühjahr beginnen.

Von Andreas Vogel

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