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Neuruppin Der Baubeginn für die neue Kita verzögert sich
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17:41 05.10.2018
Mitarbeiter einer Spezialfirma untersuchten das Gelände, auf dem die neue Montessori-Kita gebaut werden soll, nach Munition. Quelle: archivfoto: Geisler
Neuruppin

Die Arbeiten für den seit Langem geplanten Bau einer neuen Montessori-Kita in Neuruppin werden nicht im Herbst beginnen. Vielmehr sei nun ein Baubeginn zum 1. März 2019 geplant, sagt Tom Buchholz, Geschäftsführer der Gesellschaft Ibis in Wittenberge. Die Ibis betreibt die Montessori-Einrichtungen in Neuruppin und wollte eigentlich noch vor dem Herbst in der Alt Ruppin Allee, gegenüber dem Friedhof, mit den Arbeiten für den rund drei Millionen Euro teuren Neubau beginnen. In diesem soll Platz für mehr als 100 Mädchen und Jungen sein, und damit auch 20 neue Plätze für Kinder unter drei Jahren.

Ibis rechnet mit einem Jahr Bauzeit

Grund für die erneute Verzögerung ist laut Buchholz, dass nicht allein viele Baufirmen ausgelastet sind, sondern ebenfalls viele Gutachter und Architekten. Deshalb könnten die Arbeiten auch erst Ende Oktober oder Anfang November ausgeschrieben werden. An den sonstigen Plänen für den Neubau soll sich demnach aber möglichst nichts ändern. Demnach rechnet die Ibis damit, dass die Arbeiten innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden können. Bis dahin wird das Montessori-Kinderhaus in der Nähe des Alten Gymnasiums wie bisher genutzt. Erst mit Inbetriebnahme des Neubaus sollen die Räume des jetzigen Montessori-Kinderhauses nur noch als Horträume genutzt werden.

Das Projekt zieht sich schon deutlich länger hin als gedacht – ursprünglich sollte die neue Montessori-Kita bereits im vergangenen Jahr in Betrieb gehen. Doch erst zogen sich die Verhandlungen mit der Stadt über einen Erbbaupachtvertrag hin, dann hatte auch die Forst noch ein Wörtchen mitzureden – weil ein Teil der Fläche als Wald galt und erst durch einen Antrag umgewandelt werden musste.

Gelände auf Munition abgesucht

In den vergangenen Monaten musste zudem eine Spezialfirma das Gelände an der Alt Ruppiner Allee noch auf Munition absuchen. „Auf einem Luftbild war genau auf dieser Fläche ein Bombenkrater zu sehen“, so Buchholz. Denn in den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges war Neuruppin mindestens zweimal Ziel von Bombenangriffen der Alliierten geworden.

Getroffen wurde dabei nicht allein der damalige Flugplatz, der vor allem der Ausbildung von Piloten diente, sondern auch Flächen auf und neben dem benachbarten, evangelischen Friedhof. Deshalb waren das gesamte Gelände an der Alt Ruppiner Allee, auf dem die Kita entstehen soll, umgepflügt und mehr als 1600 Löcher ins Erdreich gebohrt worden. Gefunden wurde aber nichts, sagte Gerd Fleischhauer, Truppführer beim Kampfmittelbeseitigungsdienst der Polizei.

Von Andreas Vogel

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