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Neuruppin Die Schwimmhallen sind ausgebucht
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17:55 02.01.2019
In der Halle des Neuruppiner Sportcenters wird Schwimmunterricht für Grundschüler angeboten. Quelle: foto: Peter Geisler
Neuruppin

Der Beschluss der Neuruppiner Stadtverordneten ist sicher gut gemeint: In einem dreijährigen Pilotprojekt sollen fünf- und sechsjährige Mädchen und Jungen aus zwei städtischen Kitas Schwimmunterricht erhalten können, wobei die Stadt die Kosten dafür übernimmt.

Die Therme arbeitet schon mit zwei Kitas

Allerdings ist völlig offen, welche der insgesamt neun Kitas für das Projekt infrage kommen und ab wann der Schwimmunterricht angeboten werden soll. Denn weder in der Neuruppiner Fontanetherme, in der seit neun Jahren zwei private Kitas Schwimmunterricht anbieten, noch im Sportcenter gibt es derzeit Kapazitäten. „Die Kitas, mit denen wir seit Jahren arbeiten, haben Vorrang“, sagte am Mittwoch Martina Jeschke, die Leiterin des Ressort Mark Brandenburg, zu der die Fontanetherme gehört. Und eine weitere Kita könne die Therme nicht betreuen.

Ähnlich sieht es im Sportcenter aus. In der dortigen Schwimmhalle wird regelmäßig das Schwimmen für Schulen angeboten. Hinzu kämen die Wassergymnastik sowie zwei Schwimmkurse, die das Sportcenter von sich aus anbiete, sagte eine Sprecherin. Deshalb gebe es Wartelisten.

Kurse für Kita-Kinder in den Ferien?

Neuruppins SPD-Fraktionschef Nico Ruhle, der den Antrag für den Schwimmunterricht für Kinder aus städtischen Kitas eingebracht hatte, ließ sich davon am Mittwoch nicht aus der Ruhe bringen. Zum einen sei es Sache der Verwaltung, sich darum zu kümmern, dass der Beschluss der Abgeordneten umgesetzt werde. Zum anderen gehe es ja um Kurse, die für die Kinder vormittags angeboten werden sollten. Damit würden keine neue Wartezeiten entstehen, so Ruhle.

Zudem könnten Kita-Kinder mit den Kursen vielleicht auch auf die Schulferien ausweichen. Der SPD-Mann wünscht sich, dass eine der zwei großen Kitas der Stadt, also Kita Gänseblümchen oder Kita Kunterbunt, bei dem Projekt mitmachen. Ob das das Rathaus ähnlich sieht, das blieb gestern offen. Stadtsprecher Heiko Rähse konnte niemanden erreichen.

Laut der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft (DLRG) sind allein im vergangenen Jahr bis Ende August mindestens 445 Menschen in deutschen Gewässern ertrunken, darunter 39 Kinder bis 15 Jahren.

Von Andreas Vogel

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