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Neuruppin Neuruppin soll 35 Feuerwehrleute fest einstellen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Neuruppin soll 35 Feuerwehrleute fest einstellen
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18:27 15.08.2019
Weil die Hauptwache am Tage immer besetzt ist, ist die Neuruppiner Feuerwehr bei vielen Einsätzen in der Stadt und rundherum als erste vor Ort. Quelle: Reyk Grunow
Neuruppin

Die Feuerwehr wird für Neuruppin demnächst wohl deutlich teurer. Die Stadt soll doppelt so viele Feuerwehrleute fest anstellen als bisher. Jetzt beschäftigt sie bereits 17 Männer. Künftig sollten es 35 sein, damit die Feuerwehr immer einsatzbereit ist. Das empfiehlt ein externes Gutachten, das die Stadtverwaltung in Auftrag gegeben hat.

Die Forschungs- und Planungsgesellschaft für Rettungswesen, Brand- und Katastrophenschutz in Bonn hat sich in den vergangenen Monaten die Situation der Feuerwehr in Neuruppin und den Ortsteilen angesehen, mit den Rettern gesprochen und dann ein Konzept erstellt. Jetzt hat das Unternehmens seinen Entwurf eines neuen Gefahrenabwehrbedarfsplans vorgelegt.

Darin kommen die Fachleute zu dem Schluss, dass vor allem an den Wochentagen kleine Feuerwehreinheiten nicht in der Lage sind, alleine zu einem Einsatz auszurücken.

Hauptwache bisher nur am Tage besetzt

Die Gutachter empfehlen deshalb dringend, die Hauptwache in der Schinkelstraße zu verstärken.

Neuruppin hat auf dem Papier eine freiwillige Feuerwehr, allerdings mit hauptamtlichen Kräften. 17 Männer sind zurzeit bei der Stadt als Gerätewarte angestellt und kümmern sich darum, dass die Technik der Feuerwehr immer einsatzbereit ist. Bei einem Alarm sind sie so vor Ort und rücken als freiwillige Feuerwehrleute aus.

Dadurch ist sichergestellt, dass zwischen 6 uns 18 Uhr in Neuruppin genügend Feuerwehrleute zur Stelle sind, um sofort zu Einsatz starten zu können.

Gutachter fordern 24-Stunden-Dienst

Die Gutachter gehen davon aus, dass künftig 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr wenigstens eine Staffel, das sind sechs Frauen und Männer, vor Ort sein muss. Das ist nur möglich, wenn die Stadt die Zahl der hauptamtlichen Kräfte verdoppelt.

Die Gutachter empfehlen noch mehr Maßnahmen. Entscheiden müssen darüber letztlich die Stadtverordneten. Am Dienstag, 20. August, soll der Sozialausschuss (ab 18.30 Uhr im Rathaus) erstmals über das Thema beraten.

Von Reyk Grunow

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