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Neuruppin Neuruppin investiert Millionen
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18:12 17.10.2019
Die Stadt hofft auch, dass das Land endlich die Straße des Friedens ausbaut. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Die gute Nachricht ist: Die Stadt Neuruppin muss auch im kommenden Jahr keine ihrer freiwilligen Leistungen streichen. Zuschüsse für Vereine und Kulturbetriebe sind nicht in Gefahr, das Museum, der Tierpark, die Jugendkunstschule auch nicht. Allerdings wird der Spielraum der Stadt in den nächsten Jahren immer enger, warnt Kämmerer Thomas Dumalsky jetzt.

Dumalsky rechnet damit, dass Neuruppin künftig weniger Gewerbesteuer kassieren wird. Grund dafür sei die schwächelnde Konjunktur. Machen die Firmen in der Region weniger Gewinn, dann zahlen sie auch weniger Steuern. Dumalsky warnt, dass die Fontanestadt dadurch in Zukunft Jahr für Jahr rund 500 000 Euro an Einnahmen verloren gehen könnten.

Auch Projekte aus den vergangenen Jahren sind noch offen

Gleichzeitig haben die geplanten Investitionen ein Rekordniveau erreicht. Dabei geht es nicht nur um Projekte, die neu geplant sind. Auch etliche Vorhaben aus den vergangenen Jahre wurden verschoben und kommen auf den Berg der neuen Projekte noch obendrauf.

In den kommenden vier Jahren will die Stadt nach derzeitigem Stand rund 32 Millionen Euro investieren. Das meiste Geld (ca 13,5 Millionen Euro) ist dabei für den Umbau der Wilhelm-Gentz-Schule samt neuer Turnhalle vorgesehen.

Über fünf Millionen für Straßen und Wege

Rund 1,1 Millionen setzt die Stadt für den Ausbau des vierten Abschnitts der Friedrich-Engels-Straße an, 1,8 Millionen für den Weiterbau der Uferpromenade und 1,5 Millionen für den Ausbau der Ernst-Toller-Straße.

Weitere 800.000 Euro hat das Bauamt bis 2023 eingeplant, damit Neuruppin sich am Umbau der Steinstraße, der Straße des Friedens und der Wittstocker Allee beteiligen kann, die das Land zwischen Seedamm und B167 erneuern will.

Am Montag, 21. Oktober, beraten die Stadtverordneten ab 18.30 Uhr im Rathaus erstmals über den Entwurf des Stadthaushaltes für 2020.

Von Reyk Grunow

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