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Neuruppin Galerie für jedermann
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17:05 16.01.2020
Drei Mitglieder aus dem Vorstand: Gabriele Lambriev-Soost, Silke Kuhn und Matthias Zágon Hohl-Stein (v.l.). Quelle: Reyk Grunow
Neuruppin

2019 war nicht unbedingt ein leichtes Jahr für die Neuruppiner Galerie am Bollwerk. Nur mit Mühe konnte der kleine Galerieverein den Betrieb offen halten. Die fünf Vorstandsmitglieder – alle selbst Künstler – wechselten sich am Wochenende ab.

Eigentlich hat der Verein eine Mitarbeiterin, die die Ausstellungen regionaler Künstler betreuen sollte. Doch sie fiel im vergangenen Jahr plötzlich für längere Zeit aus. Und das ausgerechnet im Fontanejahr, in dem Neuruppin besonders viele Besucher hatte.

Seit der Eröffnung des Hauses im Jahr 2006 haben sich 45.705 Besucher für die Kunstwerke interessiert, die dort zu sehen waren, im Mai eröffnet die Galerie ihre 85. Schau. Fünf stehen in diesem Jahr auf dem Programm. Los geht es mit einer Jedermann-Ausstellung in dem Gebäude, das mittlerweile der Wohnungsgesellschaft NWG gehört.

Seit 2006 gibt es die Galerie am Bollwerk in Neuruppin. Bis 2022 kann der Verein das Haus dort nutzen. Was danach kommt, ist derzeit noch ungewiss. Quelle: Reyk Grunow

Vom 12. März bis 26. April ist die zweite „Freie Neuruppiner Kunstausstellung“ geplant. „Frei“ hießt, dass jeder mitmachen kann. Die Galerie steht allen Ruppinern offen, Profis wie Freizeitkünstlern. Jeder soll die Gelegenheit haben, seine Arbeiten in einer Ausstellung öffentlich zu zeigen, egal ob Plastik, Fotografie oder Grafik.

„In Berlin läuft das schon seit viele Jahre mit großem Erfolg“, sagt Matthias Zágon Hohl-Stein, der Vorsitzende des Vereins. Auch die erste Ausstellung dieser Art 2018 in Neuruppin war sehr gut besucht. Alle zwei Jahre will der Verein das Angebot deshalb wiederholen. Maximal zwei Arbeite darf jeder dort zeigen.

Radierungen, Skulpturen, Keramiken und Malerei

Kaltnadelradierungen und Skulpturen des Neuruppiner Künstlers Bernd Weimar sind dann vom 14. Mai bis 28. Juni in der Galerie zu sehen. Seit den 80er Jahren hat sich Weimar den verschiedensten Techniken und Materialien gewidmet, meist in Schüben und immer sehr intensiv.

Der Rheinsberger Hendrik Schink ist für seine Keramiken bekannt. Von ihm sind Arbeiten in Porzellan, Keramik und „mixed Media“ vom 11. Juli bis 23. August in Neuruppin zu sehen.

Wie Künstler ihr Neuruppin sehen

Zwei Frauen bestreiten mit ihren Werken vom 28. August bis 24. Oktober die nächste Schau in der Reihe „Künstlerfreundschaften“: Heike Jeschonnek und Ariane Boss, beide Meisterschülerinnen der Universität der Künste in Berlin.

Mit einem Blick verschiedener Künstler auf Neuruppin geht das Ausstellungsjahr zu Ende. Der Verleger Günter Rieger hat sie zu einer Gemeinschaftsschau ab November eingeladen.

Wer sich an der Freien Kunstausstellung beteiligen möchte, kann einen Brief bis 9. Februar an die Galerie am Bollwerk, An der Seepromenade 10 in Neuruppin schreiben. Erlaubt sind gerahmte Arbeiten bis maximal 70x100 Zentimeter Größe oder Skulpturen, nicht breiter als 30x30 Zentimeter.

Von Reyk Grunow

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