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Neuruppin Unverpacktladen wird am Mittwoch eröffnet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Unverpacktladen wird am Mittwoch eröffnet
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18:54 30.09.2019
Elena Thayenthal wollte im September ihr Geschäft eröffnen, bekam aber nicht rechtzeitig alle Genehmigungen. Nun wird der Laden in der Präsidentenstraße am 2. Oktober seinen Einstand feiern. Quelle: Frauke Herweg
Neuruppin

Jetzt gibt es einen neuen Eröffnungstermin für den Neuruppiner Unverpacktladen noch in dieser Woche. „Und der wird nicht mehr abgesagt“, kündigt Elena Thayenthal an. „Ich habe mich doppelt und dreifach versichert, dass ich jetzt alle Genehmigungen habe.“

Auch der Landkreis bestätigt auf MAZ-Anfrage, dass das Geschäft am Braschplatz nun Waren ohne Plastikverpackung verkaufen darf. „Das Bau- und Umweltamt hat grünes Licht gegeben“, so Kreissprecher Alexander von Uleniecki.

Menschen sprachen Unternehmerin Mut zu

Eigentlich sollte der Laden, in dem nun am 2. Oktober um 17 Uhr zum ersten Mal Kunden stöbern können, bereits am 21. September eröffnet werden. Doch einen Tag zuvor versiegelte der Kreis die Räume wegen fehlender Baugenehmigung (die MAZ berichtete).

Bereits am 24. September habe sie ihr künftiges Geschäft aber wieder betreten dürfen, berichtet Thayenthal. Drei Tage später hat sie das Okay vom Landkreis für die Eröffnung erhalten.

In dieser Zeit haben ihr sehr viele Menschen neben Freunden und Familie über soziale Netzwerke Mut und Geduld zugesprochen, sagt die 33-Jährige. Auch Lieferanten haben ihr keine Steine in den Weg gelegt.

Geschenkte Zeit durch Zwangspause

Mittlerweile sieht sie den verordneten Stopp für ihr Unternehmen sogar positiv. „Die Zwangspause hat mir gutgetan. Ich habe vorher alles sehr knapp bemessen – so hatte ich mehr Zeit.“

Mittlerweile ist der Laden fast eingerichtet. Dennoch bleibt noch einiges zu tun: Thayenthal muss noch die Behälter beschriften, die Preise in die Kasse einpflegen, Kuchen backen und Häppchen für den Eröffnungstag vorbereiten. „Meine To-do-Liste wächst ständig weiter. Und wenn die abgearbeitet ist, kommt die nächste.“

Gestresst klingt die Jungunternehmerin trotzdem nicht. „Ich habe das Gefühl, dass ich etwas Gutes für die Stadt tue – und das kriege ich auch von den Menschen zu spüren.“ Genau das gebe ihr Kraft für den momentan starken Einsatz.

Elena Thayenthal, die selbst schon seit Jahren versucht, auf Plastik zu verzichten, will das mit ihrem Laden – dem ersten seiner Art in der Region – auch anderen Menschen ermöglichen.

Von Celina Aniol

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