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Neuruppin Nun auch noch Keime in der Milch
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Nun auch noch Keime in der Milch
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17:15 11.10.2019
Die Rückrufaktion betrifft dieses Mal frische, fettarme Milch. Quelle: Franziska Gabbert / DPA
Neuruppin

Kaum scheint der Skandal um mit Keimen belasteter Wilke-Wurst halbwegs unter Kontrolle zu sein, gibt es neue Aufregung: Zwei Unternehmen rufen frische, fettarme Milch, die belastet ist, zurück, die in mehrere Supermarktketten und Discounter geliefert wurde. Grund: Bei Routinekontrollen war in „einzelnen Artikeln“ festgestellt worden, dass diese mit einem Bakterium verunreinigt sind, das zu Durchfall führen könnte.

Beliefert wurden demnach Aldi, Lidl, Edeka, Kaufland, Netto, Rewe und Real. Die fraglichen Marken tragen das Kennzeichen „DE NW 508“ mit den Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen dem 10. und dem 20. Oktober.

Kreis wartet auf Schnellwarnung vom Land

Gleichwohl sah die Kreisverwaltung in Neuruppin bis Freitagmittag keinen Handlungsbedarf. „Es gibt keine Schnellwarnung vom Land“, sagte Kreissprecher Alexander von Uleniecki. Demnach sind zunächst die Supermärkte gefordert, die möglicherweise belastete Milch selbst aus den Regalen zu nehmen und sie nicht mehr zu verkaufen.

Entwarnung gab Kreissprecher von Uleniecki im Fall der Wilke-Wurst. Zwar war am Donnerstag ein dritter Todesfall in Deutschland bekannt worden, doch der Landkreis ist offenbar verschont geblieben. Zwar wurde Wilke-Wurst wohl in 31 Betriebe, darunter in Gaststätten und Imbisse der Region geliefert, Erkrankungen, die auf Listerien zurückzuführen sind, sind aber nicht bekannt. Listerien können für kranke oder alte Menschen lebensbedrohliche Folgen haben.

Von Andreas Vogel

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