Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Neuruppin Schon 31 Betriebe in OPR von Wilke-Wurst betroffen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Schon 31 Betriebe in OPR von Wilke-Wurst betroffen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:19 10.10.2019
Heruntergelassen sind die Rolltore des Fleischherstellers Wilke Wurstwaren in Hessen. Quelle: Uwe Zucchi / DPA
Neuruppin

Der Skandal um mit Keimen verseuchte Wurst zieht in Ostprignitz-Ruppin immer weitere Kreise. Nun sind schon 31 Betriebe im Landkreis betroffen, die laut Lieferlisten Fleisch von der Firma aus Hessen erhalten haben, sagte am Donnerstag Kreissprecher Alexander von Uleniecki in Neuruppin. Am Mittwoch war noch von neun Betrieben in Ostprignitz-Ruppin die Rede.

Ein Labyrinth von Listen

Die Zahl der belieferten Einrichtungen könnte demnach noch steigen, da es ein „Labyrinth von Lieferwegen und Lieferlisten“ gebe, so von Uleniecki. Hinzu kommt, dass die Listen nicht unbedingt stimmen müssen: Denn von den bisher kontrollierten Einrichtungen sei etwa ein Drittel gar nicht mit Wilke-Fleisch beliefert worden, so der Kreissprecher.

Den meisten Betrieben war die Gefahrenmeldung bekannt: Sie boten keine Wilke-Waren mehr an. Lediglich in einem Fall hätte noch Wurst im Beisein des Kontrolleurs aus dem Verkauf genommen werden müssen, sagte von Uleniecki. Die Keime, die in Wilke-Wurst vor gut einer Woche entdeckt worden waren, können für Menschen mit geschwächten Immunsystem lebensgefährlich sein. Zwei Todesfälle hat es schon in Südhessen gegeben, weitere 37 Erkrankungen werden von Behörden gerade untersucht, ob sie mit der Wilke-Wurst zusammenhängen.

In Ostprignitz-Ruppin ist bisher kein Krankheitsfall bekannt, der auf die Keime zurückzuführen ist. Mitarbeiter des Verbraucherschutzamtes aus Neuruppin sind seit Montag dabei, die Lieferlisten und die Ware zu prüfen.

 

Von Andreas Vogel

Da dürfte Freude aufkommen: Die 1-Personen-Haushalte in Ostprignitz-Ruppin brauchen künftig nicht mehr jedes Jahr einen Antrag für eine Gebührenermäßigung stellen. Vielmehr reicht ein Antrag, der dann bis auf Widerruf gilt. Änderungen müssen der Behörde aber mitgeteilt werden.

09.10.2019

Ab August 2020 soll es in Ostprignitz-Ruppin ein kostenloses Busticket für alle Schüler geben. Laut Landrat Ralf Reinhardt (SPD) wäre das Ticket nicht nur für die Schüler, sondern auch für die Busgesellschaft von Vorteil.

09.10.2019

Neuruppins Stadtverordnete haben einen neuen Plan für die Zukunft der Feuerwehr abgesegnet. Wichtig dabei: Es soll mehr festangestellte Feuerwehrleute geben und die sollen besser bezahlt werden.

09.10.2019