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Neuruppin Oldiebasar wird vorbereitet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Oldiebasar wird vorbereitet
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16:48 03.11.2018
Bei dem Oldiebasar werden zahlreiche Händler ihre Ware feilbieten. Quelle: Peter Lenz
Wulkow

Was ist alles zu beachten, wenn man eine Veranstaltung mit mehreren Tausend Besuchern und einigen Hundert Händlern organisiert? Diese Frage und insbesondere mögliche Probleme hinsichtlich der erforderlichen An- und Abfahrtswege, der Halte- und Parkverbote und nicht zuletzt der bereitzustellenden Rettungswege beschäftigten am Freitagabend die Mitglieder des Ortsbeirates von Wulkow.

In dem Dorf findet vom 9. bis 11. November der Oldiebasar statt – einer der größten Oldtimer-Teilemärkte überhaupt. Vorab gibt es einiges an Klärungsbedarf. Dies zeigte sich auch am Interesse der Einwohner, die zur Ortsbeiratssitzung erschienen waren.

Zufahrt für Besucher über die B 167

Gleichfalls zu dieser Beratung eingeladen wurde der Geschäftsführer der Entwicklungs- und Arbeitsfördergesellschaft Neuruppin (EAN) Ralf Perschnick. Für den Nachfolger von Monika Goldschmidt wird der Oldiebasar eine Premiere. Erstmals leitet er den Traditionsmarkt. Ralf Perschnick berichtete, dass es nun – anders als angekündigt – wieder den Sonntag als weiteren Markttag geben wird.

Die Zufahrt der Händler aus Richtung Neuruppin kommend erfolgt über Nietwerder und anschließend über den Triftweg; aus Richtung Herzberg kommenden über die Bundesstraße 167 und die Parkstraße. Alle Besucher des Marktes erreichen diesen ausschließlich über die B 167 und über die Dorfstraße.

Schon für Freitag werden viele Besucher erwartet

Das Teilstück Triftweg entlang des Marktgeländes ist in diesem Jahr komplett gesperrt. Die übrige Straße nach Nietwerder wird wechselseitig ab Donnerstag in Richtung Nietwerder und ab Samstag in Richtung Wulkow gesperrt sein, erklärte Ralf Perschnick. Bereits am Freitag würden mehr als 1500 Besucher erwartet, so dass schon mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen sei.

Auf Nachfrage der Anwohner und Beiratsmitglieder erklärt Ralf Perschnick, dass es entgegen anders lautender Meldungen laut Landesbetrieb für Straßenwesen keine Bauarbeiten in und um Wulkow bis zum Ende des Oldiemarktes geben wird. Für den gesamten Ort besteht für diese Zeit ein großräumiges Park- und Halteverbot.

Vereine aus dem Dorf können kostenlos Ware feilbieten

Ortsansässige Vereine können übrigens kostenlos ihre Waren auf dem Basar anbieten. Die Einwohner aus Wulkow erhalten zudem nach Vorlage des Personalausweises kostenlos Zugang zum Oldiebasar. Das Geld dafür werde aus dem Kulturfonds des Ortes bereitgestellt, sagte Ortsvorsteher Sven Deter.

Von Peter Lenz

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