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Neuruppin Partner – jetzt auch per Vertrag
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Partner – jetzt auch per Vertrag
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17:43 14.12.2018
Die Landräte Ralf Reinhardt (l.) aus Neuruppin und Christian Schulze Pellengahr aus Coesfeld unterzeichneten den Vertrag am Donnerstag. Quelle: Reyk Grunow
Neuruppin

Der Stein des Anstoßes ist zurück. 2016 hatte Ostprignitz-Ruppins Landrat Ralf Reinhardt den Zehn-Kilo-Brocken an Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter übergeben. Der Stein sollte den Minister immer daran erinnern, wie der Kreis zu der damals geplanten Kreisreform steht. „Landkreis Ostprignitz-Ruppin, geeint – unteilbar“, steht darauf. Jetzt hat Reinhardt ihn zurückbekommen. Als offizielles Geschenk des Landes Brandenburg.

Mit einem kleinen Festakt wollte die Kreisverwaltung und der Kreistag am Donnerstagabend in Neuruppin an die Gründung des Landkreises erinnern. Ziemlich genau 25 Jahre ist es her, dass sich 1993 die bis dahin selbstständigen Kreise Neuruppin, Kyritz und Wittstock zusammengetan haben. Dass daraus einmal eine feste Einheit werden würde, war für viele damals schwer vorstellbar.

Ein Stein als Symbol der Einheit

Doch genau so ist es gekommen. Aus drei Teilen wurde in einem Vierteljahrhundert ein Landkreis, der sich nicht mehr auseinanderbringen lassen will, stellte Reinhardt am Donnerstag noch einmal klar.

Das hat auch die Landesregierung verstanden. Der Kreis sei seit 1993 zu einem festen Haus geworden, bestätigte Staatssekretärin Katrin Lange aus dem Innenministerium bei der Feierstunde in den Ruppiner Klinken am Donnerstagabend: „Im Haus Ostprignitz-Ruppin lässt es sich ganz gut leben.“ Und als Zeichen, dass die Einheit möglichst lange bestehen bleiben soll, hatte sie den Stein aus Potsdam wieder mitgebracht.

Coesfeld hat beim Start sehr geholfen

Aus mehreren Teilen eine Einheit zu schaffen, ist nicht einfach. Das räumte auch Christian Schulze Pellengahr ein. Er ist Landrat im nordrhein-westfälischen Kreis Coesfeld – dem Landkreis, mit dem Ostprignitz-Ruppin seit 1993 fest verbunden ist.

Coesfeld hatte seine Reform schon in den 70er Jahren. Damals wurden zwei Kreise zu einem zusammengelegt. Auch wenn das gut funktioniert, gibt es kleine Befindlichkeiten bis heute, sagt Christian Schulze Pellengahr.

Partner – jetzt auch per Vertrag

25 Jahre lang sind Coesfeld und Ostprignitz-Ruppin befreundet, doch erst jetzt sind sie endlich offizielle Partner. Der Kreis aus dem Westen Deutschlands hatte sich kurz nach der Wende entschlossen, einer Region im Osten beim Aufbau zu helfen. Aus einer Verwaltungspartnerschaft sind Freundschaften entstanden, zwischen Gemeinden und zwischen Menschen.

Und dabei soll es bleiben. Zum doppelten Jubiläum am Donnerstag unterzeichneten die beiden Landräte einen offiziellen Partnerschaftsvertrag.

Von Reyk Grunow

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