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Neuruppin Pause beim Bau der Molchowbrücke
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Pause beim Bau der Molchowbrücke
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00:25 27.04.2019
Die Widerlager für die neue Brücke zu beiden Seiten des Rhins sind fertig, die Bauleute erst einmal abgerückt. Quelle: Peter Geisler
Molchow

Still ruht der Rhin in Molchow: Auf der Baustelle für die neue Brücke über den Rhin passiert derzeit wenig. Die meisten Bauleute sind abgerückt und kommen erst in einigen Wochen wieder. Und das, obwohl die Zeit drängt.

Die Molchowbrücke gehört zu den umstrittensten Bauvorhaben der Fontanestadt. Seit mehr als zwei Jahren ist die einzige Möglichkeit, in Molchow den Rhin zu überqueren, nicht mehr benutzbar.

Erst ließ die Stadt sie sperren, weil ein Gutachten Zweifel an der Tragfähigkeit der alten Konstruktion aus Holz und Stahl gesät hatten. Schließlich veranlasste das Bauamt, dass die Konstruktion teilweise abgerissen wurde, um sicherzustellen, dass sie von niemandem mehr betreten werden kann.

Arbeiten gehen erst einmal woanders weiter

Eine neue Brücke sollte längst fertig sein, doch es gab immer wieder Verzögerungen. Im Oktober haben die Arbeiten dafür dann tatsächlich begonnen. Jetzt werden sie für etwa zwei Monate unterbrochen.

In den vergangenen Monaten haben die Firmen die sogenannten Widerlager auf beiden Seiten des Rhins neu gegossen. Auf diesen Betonsockeln wird die Brücke künftig liegen.

Die eigentliche Überführung wird derzeit bei einem Spezialbetrieb vormontiert. Sobald sie fertig ist, wird die Brücke in mehreren Teilen nach Molchow transportiert.

Teile werden vorgefertigt und in Molchow zusammengesetzt

Am westlichen Ufer des Rhins setzen die Bauleute die Elemente zusammen und schieben die Konstruktion von dort auf ihre Sockel.

Zuletzt hieß es, die neue Brücke für Fußgänger und Radfahrer werde im Juli fertig. Bei der jüngsten Beratung des Bauausschusses wollte sich Neuruppins Baudezernent Arne Krohn in dieser Frage aber nicht mehr festlegen.

Auch die tatsächlichen Kosten sind nach wie vor offen. In den vergangenen Jahren waren sie immer weiter gestiegen. Eingeplant hat die Stadt inzwischen 2,5 Millionen Euro, doch der Bau könnte noch teurer werden. Die Firmen haben bereits Zusatzkosten angemeldet.

Von Reyk Grunow

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