Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Neuruppin Pferdestreit: Gericht lehnt Eilanträge ab
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Pferdestreit: Gericht lehnt Eilanträge ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:21 22.11.2019
Der Landkreis kümmert sich derzeit um die in Linow sicher gestellten Pferde. Quelle: Foto: Rüdiger
Neuruppin

Jetzt also doch: Das Verwaltungsgericht Potsdam hat wegen der von der Kreisverwaltung Mitte Juli in Linow bei Rheinsberg sicher gestellten 41 Pferde entschieden – und die drei Eilanträge abgelehnt, sagte am Freitag Gerichtssprecher Ruben Langer. Demnach betraf ein Antrag die Wegnahme, einer das Verbot zum Pferdehalten und ein weiterer das Verbot, die Tiere zu veräußern. Ob es jetzt bei dem Streit zum sogenannten Hauptsacheverfahren kommt, ist offen. Denn bisher sei keine Klage eingegangen, so der Gerichtssprecher. Allerdings sei es möglich, beim Oberverwaltungsgericht Widerspruch gegen das Ablehnen der Eilanträge einzulegen.

Wie teuer ist der Wachschutz für die Tiere?

Der Rechtsstreit war am Donnerstagabend auch kurz Thema beim Kreis- und Finanzausschuss in Neuruppin. Denn Landwirtin Manuela Nicolaus wollte wissen, ob es richtig sei, dass der Landkreis für den Wachschutz der sicher gestellten Pferde bereits mehr als 48 000 Euro ausgegeben habe und ob der Wachschutz überhaupt ausgeschrieben und drei Angebote eingeholt worden seien. Ausschusschefin Ina Muhß (SPD) versprach eine schriftliche Antwort, die so „zügig wie möglich“ erteilt werde.

Für Irritationen sorgte Landwirt Peter Martin aus Köpernitz, bei dem einige der sicher gestellten Mutterstuten aus Linow wohl untergestellt waren. Demnach sollen einige der Tiere entgegen den Behauptungen des Kreises schon verkauft worden sein. „Hier wird gelogen, dass sich die Balken biegen“, so Martin. Dagegen verwahrte sich Landrat Ralf Reinhardt (SPD). Vielmehr handele die Behörde nach Recht und Gesetz. Zur Sache wollte er nichts sagen, weil sich der Kreis im Rechtsstreit befinde.

Von Andreas Vogel

Die Stadt Neuruppin will ihren Uferwanderweg endlich fortführen. Bisher endet er hinter dem Thermalbad im Nirgendwo. Ab Januar soll er zumindest bis zum Seedamm weitergebaut werden. Ganz so wie erhofft klappt das allerdings nicht.

22.11.2019

Der Bürgermeister von Heiligengrabe, Holger Kippenhahn, fordert wieder „ein normales Maß“ für die Umlage. Der Landkreis will indes, dass die Kommunen 2020 wieder 41 Prozent an ihren Einnahmen an den Kreis abtreten.

22.11.2019

Schwarze, blaue, gelbe, braune und blaue Tonnen – wer holt’s ab? Die Awu. Aber das ist nur ein kleiner Teil der Aufgaben, die das Unternehmen stemmt. Was noch alles so anfällt, erfuhren 13 Besucher beim 24. Betriebsausflug von MAZ und REG. Und einen Einblick in die buntgemischte Fahrzeugflotte gab es obendrein.

22.11.2019