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Neuruppin Feuer im Knast: Gericht verhandelt nach vier Jahren
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Feuer im Knast: Gericht verhandelt nach vier Jahren
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18:11 06.01.2020
Aus Frust soll ein Gefangener 2016 in seiner Zelle in Wulkow bei Neuruppin Feuer gelegt haben. Quelle: Peter Geisler
Wulkow

Knapp vier Jahre nach einem Brand im Gefängnis in Wulkow steht jetzt ein Mann vor Gericht, der das Feuer damals in seiner Zelle absichtlich gelegt haben soll. Der 34 Jahre alte Angeklagte muss sich wegen des Verdachts der Brandstiftung ab 15. Januar vor dem Amtsgericht in Neuruppin rechtfertigen.

Der Mann musste Anfang 2016 eine Ersatzfreiheitsstrafe in Wulkow verbüßen. Nach gut vier Wochen erhielt er die Nachricht, dass er weiter im Gefängnis bleiben muss, weil das Gericht inzwischen gegen ihn Untersuchungshaft angeordnet hatte. Vier Tage später soll er sich geweigert haben zu essen und am selben Abend die Matratze seiner Zelle in Brand gesteckt haben.

Das Feuer am 26. Februar 2016 war schnell gelöscht. Trotzdem waren drei Insassen der Justizvollzugsanstalt verletzt worden, darunter auch der Angeklagte. 70 Gefangene wurden damals evakuiert. Die Einrichtung der Zelle wurde bei dem Brand fast komplett zerstört. gru

Von Reyk Grunow

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