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Neuruppin Radweg kommt nach elf Jahren
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Radweg kommt nach elf Jahren
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16:02 06.01.2020
Pinkfarbene Pflöcke markieren bereits die Strecke für den neuen Radweg zum Ortsausgang von Wuthenow. Quelle: Reyk Grunow
Wuthenow

Mehr als zehn Jahre dauern die Vorbereitungen bereits – jetzt haben die Arbeiten für den neuen Radweg in der Kurve am Ortsausgang von Wuthenow in Richtung Gnewikow tatsächlich begonnen. Tatsächlich gebaut wird dort zwar noch nicht, doch haben die Firmen bereits Sträucher und kleinere Bäume neben der Fahrbahn entfernt und Platz für den geplanten Weg geschaffen.

Bis zum Frühjahr soll die rund 350 Meter lange Strecke fertig gebaut sein, kündigt Bürgermeister Jens-Peter Golde an. Die Diskussion darum dauert schon seit 2008.

Damals hatte der Landkreis zwischen Wuthenow und Gnewikow einen rund 1,4 Kilometer langen Radweg entlang der Kreisstraße bauen lassen. Für den Bau des Radweges innerhalb der Orte wäre die Stadt Neuruppin zuständig gewesen. Doch die sah sich dazu damals nicht in der Lage.

Stadtverordnete drängten lange auf sicheren Weg für Radler

Weil die Kurve am Bahnübergang von Wuthenow nach Gnewikow eng und unübersichtlich ist, hatten die Stadtverordneten aber schnell auf einen Lösung für Fahrradfahrer gedrängt.

Das Bauamt schätzte die Kosten für den Radweg im Dorf damals auf wenigstens 150.000 Euro. Auch, weil die Stadt erst einen Streifen Land von den Anliegern kaufen musste, um dort überhaupt bauen zu können.

Mehrfach war das Vorhaben in den vergangenen Jahren verschoben worden. Ende 2019 rückten schließlich die Vermesser an, um die Trasse für den neuen Weg abzustecken. Inzwischen erwartet das Neuruppiner Bauamt Kosten von 350.000 Euro.

Wo endet der neue Weg?

Wuthenows Ortsvorsteher Axel Noelte ist froh, dass die Arbeiten endlich beginnen. Ein wenig skeptisch ist er aber auch. „Ich bin gespannt, wo der Weg enden wird“, sagt er. Derzeit sieht es so aus, als würden Radfahrer kurz hinter dem Abzweig nach Gnewikow wieder auf die Straße geführt und nicht auf den vorhanden sicheren Gehweg daneben, der sich durchs Dorf zieht.

Für Noelte wäre das „ein Schildbürgerstreich“. Zumal zwischen dem Ende des neuen Radwegs und dem vorhandenen Gehweg nur rund 25 Meter fehlen, sagt er.

Von Reyk Grunow

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