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Neuruppin Noch mehr Ratten in Neuruppin
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin Noch mehr Ratten in Neuruppin
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17:13 09.07.2019
Ratten vermehren sich schnell, wenn sie genügend Nahrung finden. Auf öffentlichen Flächen gibt es oft reichlich – etwa, wenn Bürger ihren Hausmüll in Papierkörben entsorgen. Quelle: Arno Burgi/dpa
Neuruppin

Vor einer Woche ließ die Stadt Neuruppin eine Badestelle am Ruppiner See wegen eines Rattenbefalls sperren – jetzt folgt eine zweite Fläche. Seit gestern darf auch ein Teil der Neuruppiner Wallanlagen nicht mehr betreten werden, weil Kammerjäger dort Rattengift ausgelegt hat.

Betroffen ist der Abschnitt zwischen Tempelgarten und Schinkelstraße. Auch das hintere Tor des Tempelgartens bleibt deshalb bis auf Weiteres geschlossen, sagt Rathaussprecher Heiko Rähse.

Der Einsatz des Rattengiftes ist laut Rähse in den Wallanlagen diesmal eher eine Vorsichtsmaßnahme. Die Eigentümer eines Grundstücks in der benachbarten Heinrich-Heine-Straße hatten die Stadtverwaltung informiert, dass sie von Ratten heimgesucht werden und deshalb einen Schädlingsbekämpfer engagiert haben.

Der Wall wurde vorsorglich gesperrt

Die Neuruppiner Stadtverwaltung hat sich entschlossen, auch auf der benachbarten öffentlichen Fläche Giftköder auslegen zu lassen, damit sich die Ratten nicht dort neue Behausungen suchen.

Die Wallanlagen in diesem Bereich waren in den vergangenen Jahren mehrfach von Rattenplagen betroffen. Üblicherweise siedeln sich die Tiere dort an, wo sie leicht und reichlich Nahrung finden. Am Wall gibt es die, weil immer wieder Bürger ihren Hausmüll in den öffentlichen Papierkörben entsorgen und die Ratten so geradezu füttern.

Müll ist auch der Grund für den Rattenbefall am Ufer des Ruppiner Sees in der Nähe des Fehrbelliner Tors. Rücksichtslose Bürger lassen dort immer wieder Abfall liegen, nachdem sie baden waren. Papierkörbe gibt es dort nicht, weil das Ufer weder als offizielle Liegewiese noch als Badestelle ausgewiesen ist.

Immer wieder: Müll als Rattenfutter

Die Ratten scheinen in dem Unrat genug Futter zu finden. Besorgte Anwohner hatten sich im Rathaus gemeldet, weil sie immer wieder Nager in der Gegend gesehen haben. Ratten gelten als Überträger gefährlicher Krankheiten.

Wie lange der Streifen entlang des Seeufers noch gesperrt ist, sei derzeit schwer zu sagen, so Stadtsprecher Heiko Rähse. Die Sperrung könne erst aufgehoben werden, wenn die Fachleute feststellen, dass der Rattenbefall deutlich abnimmt. Das kann dauern. Zumal dort zuletzt immer wieder neuer Abfall zu finden war.

Von Reyk Grunow

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